Speed-Fahrerin Isabelle Huber spricht im Interview mit Ski2b.com über ihre Förderung in jungen Jahren und äußert sich sehr zufrieden darüber.

Ski2b: Die Weltcup-Saison 2005/2006 ist fast schon wieder Geschichte. Wie fällt Dein persönliches Fazit der Saison bislang aus?
Isabelle Huber: Für mich begann die Weltcup-Saison in Lake Louise richtig gut mit Platz 15 und 20 nach meiner Kreuzbandverletzung. Leider konnte ich in den folgenden Abfahrten aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr an diese Resultate anschließen.

Ski2b: Du warst in der Jugend auf einem Skigymnasium. Wie muss man sich einen typischen Tag dort vorstellen? War dort die Förderung ausreichend?
Isa: Skigymnasium ist in meinem Fall nicht ganz richtig. Ich konnte in Berchtesgaden auch meine mittlere Reife machen. Der typische Tagesablauf im Sommer war zur Schule gehen, Lernzeit, Training, Abendessen, Lernzeit bzw. Nachhilfeunterrricht (wenn nötig). Im Winter, wenn ich mal in der Schule war, sah der Zeitablauf ähnlich aus. Die Fehltage wurden dann in den zwei Wochen Osterferien und im Frühjahr intensiv nachgeholt und fehlende Schulaufgaben nachgeschrieben. Ich war mit der Förderung, die ich in Berchtesgaden erhalten habe, sehr zufrieden und würde jederzeit wieder dort hingehen.

Ski2b: Würde Dich eine mögliche WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen zusätzlich motivieren? Wie schätzt Du die Chancen des deutschen Bewerbers ein?
Isa: Natürlich wäre eine WM im eigenen Land eine zusätzliche Motivation. Ich denke, dass Garmisch-Partenkirchen sehr gute Chancen hat, die WM zu erhalten und es Zeit wird, wieder eine Ski-WM in Deutschland zu haben.