Nach den Olympischen Winterspielen folgt für die größten Ski-Talente gleich das nächste Highlight: Vom 2. bis zum 8. März 2006 werden die besten jungen Skifahrer bei der Junioren Weltmeisterschaft erneut um Medaillen fahren. Die Sieger hier sind zumeist die Stars von morgen.

Große Namen zieren die Siegerlisten
In den letzten Jahren siegten Julia Mancuso, Maria Riesch, Lindsey Kildow, Kathrin Zettel oder die Fanchini-Schwestern Elena und Nadia bei den Jugend-Titelkämpfen. Namen, die heute längst zu den Großen ihres Sports gehören. Auch in diesem Jahr werden die hoffnungsvollsten Talente ihre Kräfte messen. Der Sieger und die Siegerin in der jeweiligen Disziplin bekommt zusätzlich die Chance, sich bei den Weltcup-Finals in Are zu präsentieren.

Olympia-Teilnehmer mit dabei
Einige Olympia-Starter haben sich direkt nach den Spielen ins Flugzeug nach Kanada gesetzt, um nun dort an den Start zu gehen. Für viele von ihnen stehen die Chancen in Quebec auch nicht schlecht, eine Medaille zu gewinnen - nachdem sie auf den Pisten von Sestriere und San Sicario zumeist Außenseiter waren. Zu den bekanntesten Namen bei den Damen zählen die Kanadierin Shona Rubens, Maria Pietilae-Homner (SWE), Tina Weirather aus Liechtenstein und die Französin Anne-Sophie Barthet. Bei den Herren kennt man Stefan Guay (CAN) bereits aus dem Weltcup, Natko Zrncic-Dim aus Kroatien und der Tscheche Krystof Kryzl vertraten die Farben ihrer Länder bereits bei den Winterspielen in Turin.

Dreifach-Kombi und Nations Cup als Novum
Insgesamt werden etwa 250 Athleten zwischen 15 und 19 Jahren aus 36 Ländern bei den Wettkämpfen in Kanada antreten. Neben den klassischen Disziplinen Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Slalom wird auch eine Kombinationswertung ermittelt, bei der die drei Ergebnisse aus Slalom, Riesenslalom und Abfahrt addiert werden. Ein Novum stellt der abschließende Nations Cup dar. Dieser wird nur von den Ausrichtern, nicht von der FIS ausgerichtet. Bei einem Parallel-Rennen mit einem kleinen Sprung sollen die 16 erfolgreichsten Nationen antreten. Den Siegern winkt ein Preisgeld von 5.000 kanadischen Dollar.

Elf Deutsche in Quebec
Das deutsche Aufgebot umfasst 11 Athleten: Carolin Fernsebner, Christina Ammerer, Gina Stechert, Katharina Dürr, Monika Springl, Susanne Riesch, Veronika Staber und Viktoria Rebensburg stehen im gut besetzten Damen Kader. Mit Thomas Fischer, Hannes Wagner und Florian Bub sind nur drei Herren im Aufgebot. Die größten Kontingente stellen die USA, Schweiz, Gastgeber Kanada mit je 16 Startern sowie Österreich, Frankreich und Italien, die 15 Athleten aufgeboten haben.



Das Programm im Überblick:
2. März 2006: Abfahrt der Herren
3. März 2006: Abfahrt der Damen
4. März 2006: Super-G der Herren
Slalom der Damen
5. März 2006: Super-G der Damen
Slalom der Herren
6. März 2006: Riesenslalom der Herren
7. März 2006: Riesenslalom der Damen
8. März 2006: Nations Cup