Rail-Ripper aufgemerkt: Am Fellhorn hat man mit vier neuen Geländern aufgerüstet. Ein Neun-Meter-Down-Rail, eine Kinked-Box, eine Rainbow-Welle und eine Rainbow-Box stehen allen Jibbern in der neuen Saison zur Verfügung. Dabei hatte der große Fellhorn-Funpark am See-Eck-Sechsersessel auch schon im Vorjahr alles, was man zum Abhotten braucht: Tables, Roller und Corner sowie jede Menge Rails. "Durch die gesteigerte Manpower und die super Zusammenarbeit mit den Bergbahnen konnten wir den Park immer top in Schuss halten", berichtet Dirk Scheumann. Der Oberstdorfer Shaper betont auch, dass man hier nicht nur voll abgehen, sondern auch easy chillen kann: "Durch die Grills, den Sound, die Liegestühle und Biertische ist die Hütte am Park neben der Hörbar zu DEM Treffpunkt für die Oberstdorfer Snowboarder geworden."

Freeride-Runs in Oberstdorf möglich
Und die können sich auch sonst glücklich schätzen, in diesem fetten Gebiet zu wohnen: Oberstdorf hat zusammen mit dem Kleinwalsertal über 120 Pistenkilometer und fünfzig Lifte. An Fellhorn/Kanzelwand kann man nicht nur im Park an seinen 540s und Noseslides feilen, sondern bei entsprechendem Neuschnee auch den ein oder anderen Freeride-Run machen, zum Beispiel am Gipfelhang unter der Fellhorn-Gondel.

Oberstdorf bietet eine Menge
Powdermäßig hat der andere große Oberstdorfer Berg, das Nebelhorn, sogar noch mehr zu bieten. Am Grünen Hang und der Sonnenabfahrt sowie vom Gipfel runter finden erfahrene Freerider in anspruchsvollen Hängen ihre Freshies. Am Nebelhorn fand letztes Jahr im April mit dem Red Bull Stairway To Heaven auch der erste Step-up-Contest der Welt statt. "Werden wir dieses Jahr natürlich wieder machen", berichtet Dirk. "Außerdem planen wir eine fette Abschlussparty der Wir-Schanzen-Tour in der Skisprungarena." Wie immer also einiges geboten in Oberstdorf - nicht nur neue Rails.