Die Stadt Garmisch-Partenkirchen hat einen wichtigen Schritt zur Ausrichtung der alpinen SKi-WM 2011 genommen. Dem Antrag zum Ausbau der Kandahar-Rennstrecke wurde seitens des zuständigen Landratsamtes genehmigt. Damit wurde eine entscheidende Hürde beim Bewerbungsverfahren genommen. Einziger Mitbewerber für die Austragung der Weltmeisterschaft ist Schladming in Österreich.

Sorge um Verletzung der Alpenkonvention
Zuletzt hatten die Verantwortlichen sich doch einige Sorgen gemacht, dass die Genehmigung nicht oder nicht rechtzeitig eingehen könnte. Der verantwortliche Landrat Harald Kühn hatte über den Antrag zu entscheiden, nach dem zehn Hektar Wald für eine bessere Sicht auf die Strecke weichen sollen, außerdem wird die Piste selbst verbreitert. Fraglich war dabei, ob das weitläufige Konzept nicht mit den strengen Kriterien der europäischen Alpenkonvention kollidiert.

Wahl der Ausrichterstadt in Portugal
Das WM-Organisationskomitee der Bewerberstadt um deren Präsident Peter Fischer und den ehemaligen Aktiven Florian Eckert hatte den Ausbau allerdings als Schlüsselstelle der eigenen Bewerbung bezeichnet. Nun können beide optimistisch am 25. Mai nach Portugal fahren, wo die Gremien des Internationalen Skiverbands FIS einen Sieger küren werden. Zuletzt hatten die Alpinen 1978 ihre Weltmeisterschaften in Deutschland ausgetragen, auch damals war Garmisch-Partenkirchen Ausrichter.