Unter blauem Himmel und mit viel Musik aus den Lautsprechern fanden am Donnerstag, den 23. Februar, die beiden Abschlusswettbewerbe des Verbier Ride 2006 statt: Der Big-Air und der Rail-Contest.

Erica Edling holt Rail-Contest
Auf dem anspruchsvollen Rail-Kurs suchten sich die Rider im wieder neue Linien aus, um ihre besten Tricks zu präsentieren. Bei den Damen konnte Beanie Milne-Holme sich mit ihrer sauberen Fahrt über die Rails den dritten Platz sichern. Etwas bessere Noten erhieltdie Französin Audrey Faivre, die sehr viel Mut mit Talent paart. Doch Erica Edling aus Schweden war eine Klasse für sich. Sie holte sich den Titel, nebst dem 500 Dollar Siegerscheck.

15-Jähriger gewinnt bei Rail-Session
Die Herrenkonkurrenz zeichnete sich durch hochklassige Läufe aus, so dass am Ende der Stil der Fahrer über die Platzierungen entschied. Es gab drei Rider, die ihre Tricks durch ihren Stil besonders leicht aussehen ließen. Auf den dritten Rang kam der Australier Nick Draxl. Der zweite Platz ging an den britischen Rider Andy Bennett, der auf den Rails ritt, als wäre er auf Schienen geboren worden. Besser war nur einer: Der erst 15-Jährige Russ Henshaw zeigte bei seinen Sprüngen, über welch perfekte Körperbalance er verfügt. Selbst die schwierigsten Sprüngen landete er sicher und millimetergenau. Damit war ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen.



Big Air: Nur zwei Damen auf dem Kicker
Auf einem riesigen und perfekt präparierten Kicker ging es dann zum Big Air Event. Nur zwei Frauen hatten den Mut, sich in diese Schanze zu werfen. Die Schwedin Marta Ahrenstedt hatte nicht genug Schwung und daher Probleme mit der Landung, da sie noch im Flachen aufsetzte. Dennoch war ihre Figur in der Luft den zweiten Platz allemal wert. Audrey Faivre setzte einen sehenswerten 360 saftey grab sicher auf - das war der Sieg bei den Damen.

Enges Ergebnis bei den Herren
Alex Nourier konnte die Wertungsrichter in der Herrenkonkurrenz mit seinem Switch Underflip 540 überzeugen und wurde Dritter. Zwei andere Rider aber hatten an diesem Tag die Nase vorn. Andy Bennett holte mit einem switch seven Platz zwei, doch auch vom Kicker musste er sich Russ Henshaw geschlagen geben, der ähnliche switch seven's zeigte, diese aber noch sauberer ausführte und ebenso sicher landen konnte.

Damit ging der Verbier Ride 2006 zu Ende. Auch im nächsten Jahr werden sich die besten Freeskier wieder in der Schweiz treffen, um ihre Besten zu ermitteln.