Den Buckelpisten-Wettbewerb bei den Olympischen Spielen 2006 hat der Australier Dale Begg-Smith mit 26,77 Punkten gewonnen. Mit ihm standen Mikko Ronkainen (FIN, 26,62) und Toby Dawson (USA, 26,30) auf dem Podium.

Mitfavorit enttäuschend
Neben Begg-Smith galt in Sauze d'Oulx der Finne Janne Lahtela als großer Medaillenanwärter. Der Olympiasieger von Salt Lake City (USA) kam einfach mit dem Rhythmus der Strecke nicht zurecht. Zudem störte ihn die eisige Piste, sodass er am Ende nur auf dem 16. Platz landete. Ganz anders der Australier: Im Finallauf zeigte der 21-Jährige einen "Back Flip Cross" und einen Sprung mit einer 720-Grad-Drehung, die er beide souverän stand, wodurch er verdient die Goldmedaille gewann.



Christoph Stark im Finale
Von den beiden deutschen Freestylern schaffte nur Christoph Stark den Sprung ins Finale. Am Ende war der Tiefenbacher als 15. mit 22,84 Punkten sogar einen Platz besser als der hochgewettete Lahtela. Im Finale zeigte er einen "Back Flip Cross" und einen "Vierfach-Twist". Obwohl Stark mit seinem Finallauf nicht ganz zufrieden war, konnte er sich doch über seinen bisherigen Karrierehöhepunkt freuen. Gerhard Blöchl fand in seinem Lauf keinen richtigen Rhythmus. Der Mitterskirchener war zu schnell unterwegs und musste daher sogar abbremsen. Dies führte zu Punktabzügen, sodass er am Ende auf dem 28. Platz rangierte.