Nach dem erfolgreichen Auftakt in Snowbird steht am 11. Februar bereits der zweite Stopp der US Skicross-Serie auf dem Programm. In Steamboat werden die Athleten bei den Rocky Mountain Skiercross Classics um ein Preisgeld von 7.500 US-Dollar fahren. Insgesamt weist die US-Serie drei Stationen auf.

Erneuter Sieg von Brett Buckles?
Neben dem Preisgeld winkt für die erfolgreichen Athleten auch die Qualifikation für die nächsten X-Games 2007. Dabei gehen die Sieger des ersten Events natürlich wieder als Favoriten an den Start. Brett Buckles konnte sich beim Auftakt in Snowbird den Sieg sichern und damit einen verkorksten Auftritt bei den gerade vergangenen X-Games wieder wettmachen. Hinter ihr kamen die Siegerin der Vorjahresserie Anik Demers aus Kanada und Jess McMillan auf die Plätze - allerdings mit gehörigem Rückstand. Diese Dominanz wird Buckles in Steamboat aber wohl kaum wiederholen können.



Davey Barr führt bei den Herren
Bei den Herren war es Davey Barr, der das erste Rennen für sich entschied und damit bereits eine sehr gute Ausgangsbasis hat, um auch den Gesamtsieg der Serie zu erringen. Nur knapp musste sich Chris Del Bosco mit Rang zwei zufrieden geben, dahinter landete Kyle Sul. In Steamboat wird daher der Vorjahres-Gesamtsieger Eric Archer angreifen müssen, um seinen Gesamtsieg verteidigen zu können. Nach Platz vier beim Auftakt hilft ihm eigentlich nur ein Sieg.

Rückblick: Demers und Shepherd vorne
Im Vorjahr wurden die Rocky Mountain Skiercross Classics noch in Telluride ausgetragen. Damals legte Anik Demers mit ihrem Sieg einen Grundstein auf dem Weg zum Gesamterfolg. Die Plätze zwei und drei sicherten sich Suson Dole und Kristin Hartman. Bei den Herren siegte der Gesamtzweite von 2005, Tyler Shephard. Hinter ihm kamen Christian Questad und der Österreicher Markus Wittner auf die Plätze.

Der letzte Stopp der US Skicross-Serie 2006 führt nach Kalifornien. In Kirkwood werden die Skicrosser bei den North American Skiercross Championships am 2. April um die Gesamtwertung kämpfen.