Head-Fahrerin Annemarie Gerg spricht nach den Rennen in Ofterschwang über die Riesenslaloms vor Ort und blickt auf Olympia voraus.

Ski2b.com: Annemarie, zwei Riesenslaloms hast Du in Ofterschwang absolviert. Wie fällt Dein Fazit aus?
Annemarie Gerg: Für mich ist es leider nicht so gegangen, wie ich es mir vorgestellt habe. Gestern bin ich langsam gewesen und durchgekommen. Heute war ich schnell, aber bin ausgeschieden. Es kann also morgen beim Slalom nur besser werden.

Ski2b: Wie waren die Bedingungen hier in Ofterschwang?
Annemarie: So eine gute Piste haben wir in diesem Winter noch nie gehabt. Von der Startnummer eins bis 70 konnte man sehr gut fahren. Da ist kein Loch und nichts drin. Also eine perfekte Piste, auf der man angreifen kann.

Ski2b: Jetzt geht es zu Olympia. Was hast Du Dir dort vorgenommen?
Annemarie: Ich möchte gerne zwei gute Läufe herunterbringen, aggressiv fahren und technisch gut die Läufe herunterzubringen und dann schauen wir mal, was am Ende dabei heraus kommt.

Ski2b: Wie sieht es mit der Verletzung aus? Behindert diese Dich noch?
Annemarie: Schlimm ist es eigentlich nicht. Ich habe die Schiene noch dran, damit nichts passiert, wenn ich eine Stange drauf bekomme. Die Verletzung ist jetzt über vier Wochen her und der Knochen braucht normalerweise sechs Wochen, bis er ausheilt. Jetzt schaut es ganz gut aus. Im Frühjahr muss es aber noch einmal operativ gerichtet werden, da der Knochen falsch steht. Aber jetzt für Olympia wird es schon gehen.

Ski2b: Was machst Du jetzt noch bis Olympia? Wann fährst Du nach Turin?
Annemarie: Wie fahren am 15. Februar nach Turin. Bis dahin trainieren wir noch einmal bis zum 12. und haben dann drei Tage frei. Dann geht es nach Olympia.

Ski2b: Noch ein Wort zu zum Material. Wie bist Du damit zufrieden?
Annemarie: Ich bin sehr zufrieden mit meinen Head-Ski. Das passt sehr gut und die Ski laufen hervorragend.

Ski2b: Vielen Dank für das Interview.
Annemarie: Ich danke auch.