Nach zum Teil heftiger Kritik vor einigen Wochen seitens der FIS am Zustand der olympischen Abfahrtspiste in Sestriere haben die Verantwortlichen nun offenbar doch gute Arbeit geleistet. Der deutsche FIS-Renndirektor Günter Hujara lobte jedenfalls die Strecke und stellte einen guten Wettbewerb in Aussicht.

Erstes Training wird vielleicht verkürzt
Demnach ist die Piste bereits jetzt exzellent präsentiert. Das ist auch notwendig, denn die ersten Trainingsläufe der Herren beginnen bereits vor der Eröffnungsfeier. Am Donnerstag, den 9. Februar sind um 12 Uhr die ersten Testläufe angesetzt. Dabei ist noch offen, ob der Start dafür wegen starker Winde nach unten verlegt werden muss. Um die Startnummern für das große Rennen am Sonntag, den 12. Februar geht es aber erst beim letzten Training, dass für den vorangehenden Samstag geplant ist.



Rahlves beklagt zuwenig Stimmung
Derweil äußerte sich US-Racer Daron Rahlves, einer der Top-Favoriten auf olympisches Abfahrtsgold, enttäuscht über die wenigen Zuschauer, die zum Rennen zugelassen sind. Um die Sicherheit der Athleten zu gewährleisten, sind nur im Zielraum und an einem Punkt der Piste Fans zugelassen. Rahlves würde mehr Atmosphäre am Streckenrand bevorzugen, da er aus den Anfeuerungen der Fans Kraft zieht.