Try to beat me! heisst das Motto der Snowpark Tour, die am 11./12. Februar 2006 in Flumserberg gastiert. Die beliebte Contest-Serie für junge Snowboarder und New School Skier kommt nach Flumserberg in den neu konzipierten "The Real Park", der entlang des Mittenwaldlifts steht. In den Tourkalender der Snowpark Tour, der inklusive Final elf Stopps in Deutschland, Österreich und der Schweiz umfasst, kommen nur Snowparks mit sauber in den Schnee gesetzten Rails und perfekt angeordneten Sprüngen. Seit diesem Winter steht so einer in Flumserberg und lässt die Herzen der Freestyler höher schlagen.

Auf junge Freestyler zugeschnitten
"Wir wollten unser Angebot für junge Freestyler, egal ob Skifahrer oder Snowboarder, erweitern", erklärt Rene Zimmermann von den Flumser Bergbahnen. "Die bisherige Halfpipe hatte die Bedürfnisse der Jungen nur zum Teil befriedigt, also entschlossen wir uns, einen Park zu gestalten, der den heutigen Erwartungen entspricht." Zusammen mit Parkbau Spezialisten wurde das ganze Skigebiet nach dem bestmöglichen Standort abgesucht. Die Wahl fiel schliesslich auf den Mittenwaldlift. Das dortige Gelände hat viele natürliche Abstufungen, die man für die Landungen der Sprünge perfekt ausnutzen kann. Entlang der linken Seite des Liftes erstreckt er sich nun: "The Real Park". Er umfasst insgesamt fünf Kicker sowie sechs Boxen und zwei Rails. Für die tägliche Pflege des Parks sind zwei lokale und erfahrene Parkshaper engagiert. Am Wochenende des 11. und 12. Februars hat "The Real Park" seine Feuerprobe als Contest-Park. Profis geben dem Nachwuchs Tipps Die Snowpark Tour ist voll und ganz auf junge Freestyler ausgerichtet. Neben den Kategorien Men Snowboard, Men Ski und Women (Snowboard und Ski zusammen) gibt es entsprechende Kategorien für Juniors (bis 15 Jahre). "Die Snowpark Tour passt perfekt zu Flumserberg, denn die Nachwuchsförderung liegt uns ganz besonders am Herzen", sagt Rene Zimmermann und freut sich auf den Event. Freuen können sich auch die Teilnehmer, denn sie können von Coaches profitieren, die eigens für die Snowpark Tour engagiert sind. Profis der Teams von Atomic und Quiksilver, die auch als Judges fungieren, geben den jungen Talenten Tipps, um sicher und stylisch durch den Park zu kommen.



Beliebte Jam-Session
Der Samstag ist Trainingstag. "Es soll jeder genug Zeit haben, den Park kennen zu lernen, bis er die beste Linie gefunden hat", sagt Bernd Gutwenger von der organisierenden Firma Mellow Constructions. Am Sonntag gilt es dann ernst. Der Wettkampf wird im so genannten Jam-Session-Format ausgetragen. Die Fahrer können eineinhalb Stunden lang frei über den Park verfügen und können dabei so viele Runs zeigen, wie sie mögen. Ein Sturz ist somit nicht schlimm und die Riders können Risiken eingehen und neue Tricks zeigen, was auch für die Zuschauer attraktiv ist. Am
Schluss zählt der Gesamteindruck der gezeigten Runs. Die Judges schauen vor allem auf Kreativität und Vielseitigkeit. "Die Jam-Session ist bei den Fahrern sehr beliebt, sie können einfach riden und Spaß haben. Ein weiterer Vorteil ist, dass alle genügend zum Fahren kommen, sodass am Schluss alle zufrieden sind", sagt Bernd Gutwenger, der aus drei Jahren Snowpark Tour Erfahrung spricht.

Am Finale locken Startplätze für Top-Events
Die vier besten Snowboarder sowie die zwei besten New School Skier und die zwei besten Girls eines jeden Tourstopps qualifizieren sich fürs Finale und kämpfen dort um den begehrten Titel "Most Impressive Rider". Der "Most Impressive Rider Snowboard" qualifiziert sich für den TTR-EventNescafé Champs Open 07 in Leysin. Der "Most Impressive Rider Ski" fährt zum Orage European Freeski Open 06 in Laax (23.-26. März 06). Und das beste Snowboard-Girl wird zur Roxy Chicken Jam in St. Moritz (7.-9. April 06) eingeladen. Zu gewinnen gibt es neben Ehren und begehrten Startplätzen an renommierten Contests auch Sachpreise der Firmen Atomic und Quiksilver. Am Finale wird bei den Snowboardern zusätzlich eine Teamwertung geführt. Die vier besten der jeweiligen Tourstopps treten gegen einander an. Die Snowpark Tour ist offen für alle. Anmelden kann man sich übers Internet. Wenn noch Startplätze frei sind (maximal 60), kann man sich auch vor Ort anmelden.