Nach dem ersten Riesenslalom in Ofterschwang hat Ski2b.com mit Kathrin Zettel gesprochen. Die 19-jährige Österreicherin wurde zum Auftakt der Rennen im Allgäu Dritte und stand damit erneut in dieser Saison auf dem Podest.

Ski2b.com: Es hat wieder nicht zum Sieg gereicht. Ist es für Dich eine große Enttäuschung, der dritte Rang?
Katrin Zettel: Für mich ist der dritte Platz keine Enttäuschung. Ich bin überglücklich über dieses Ergebnis und hätte nach dem ersten Durchgang nicht damit gerechnet. Ich fühle mich wie im siebten Himmel und der erste Sieg wird schon noch kommen.

Ski2b: Gibt es im ÖSV-Team bereits einige Fahrerinnen, die etwas neidisch auf deine guten Leistungen sind oder haltet ihr zusammen?
Katrin: Die Stimmung im Team ist sehr gut. Die anderen Fahrerinnen gratulieren mir und freuen sich für mich mit. Die Speed-Fahrerinnen sind schon sehr schnell unterwegs und lassen mir nicht so viele Chancen, aber in den technischen Disziplinen bin ich gut dabei.

Ski2b: Was sagst Du zu den Pisten hier in Ofterschwang?
Katrin: Die Pisten hier sind perfekt präpariert, da muss man den Verantwortlichen ein großes Kompliment machen. Wir sind im Weltcup in diesem Jahr glaube ich noch nicht auf so einer gut präparierten Piste gefahren. Da hat man auch mit den hinteren Startnummern noch gute Chancen auf eine tolle Zeit. Das Wetter spielt auch mit, was will man mehr.

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Ski2b: Was hast du dir für den Samstag vorgenommen?
Katrin: Das ist immer schwer vorher zu sagen, aber wenn ich so gut fahre wie heute, könnte wieder ein Podestplatz drinsitzen. Ich werde auf jeden Fall versuchen, zwei gute Läufe herunterzubringen und dann wird man sehen, was am Ende herauskommt.

Ski2b: In welcher Disziplin startest du bei Olympia und spürst du ein wenig Druck nach deinen guten Leistungen? Wie ist der Konkurrenzkampf?
Katrin: Bei Olympia bin ich auf jeden Fall dabei, das ist schon einmal sicher. Ich weiß noch nicht, bei welcher Disziplin ich starten werde, aber ich gehe selbstbewusst an die Sache heran. In unserem Team herrscht immer Konkurrenzkampf, aber das belebt ja auch und wir pushen uns gegenseitig. Dadurch schaukeln wir uns zu guten Leistungen hoch. Da gibt es kein Problem innerhalb der Mannschaft.