Nach den Weltcuprennen in Korea ging es für die Behindertensportler in Japan weiter. Dort wurden in Shigakogen zwei Riesenslaloms und ein Slalom absolviert.

Schönfelder weiter in Top-Form
Gleich zum Auftakt zeigte sich, dass Gerd Schönfelder seine Top-Form problemlos von Korea mit nach Japan nehmen konnte, denn er siegte beim ersten Riesenslalom mit zwei Laufbestzeiten in der stehenden Klasse vor dem Slowaken Martin France und Walter Lackner aus Österreich und sicherte sich so erneut 100 Weltcuppunkte.

Braxenthaler fiel zurück
Martin Braxenthaler lag in der sitzenden Klasse nach dem ersten Durchgang auf dem aussichtsreichen fünften Platz und wollte im zweiten Durchgang mit einer aggressiven Fahrt das Podest in Angriff nehmen. Leider unterlief ihm jedoch ein großer Fehler, so daß er am Ende auf Platz elf landete.

Gradwohl gestürzt
Gerd Gradwohl erging es ähnlich. Nach einem vielversprechend aussehenden ersten Teilabschnitt stürzte er und konnte mit seinem Begleitläufer Karl-Heinz Vachenauer das Rennen leider nicht beenden.

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Totaler Erfolg beim zweiten Riesenslalom
Beim zweiten Riesenslalom gab es dann aber einen kompletten Erfolg. In der stehenden Klasse ist der Kulmainer Gerd Schönfelder derzeit nicht zu stoppen und feierte in Shigakogen seinen zweiten Sieg im zweiten Rennen. Schönfelder zeigte in beiden Läufen seine Stärken bei schwierigen Verhältnissen und verwies mit zweimaliger Laufbestzeit den Österreicher Walter Lackner sowie den Lokalmatador Masahiko Tokai auf die Plätze zwei und drei. Mit seinem besten Saisonstart und nunmehr sechs Siegen in Folge liegt er damit im Gesamtweltcup souverän auf Platz eins.

Braxenthaler schlägt zurück
Auch Martin Braxenthaler hatte dieses Mal zwei optimale fast fehlerlose Durchgänge und musste sich nur dem Amerikaner Tyler Walker geschlagen geben. Den dritten Podestplatz erreichte der Japaner Taiki Morii. Braxenthaler sicherte sich damit weitere wichtige 80 Punkte für die Weltcupgesamtwertung und stellt damit den Anschluss zur Weltspitze wieder her.

Gradwohl endlich auf dem Podest
Endlich gelang auch Gerd Gradwohl eine Platzierung auf dem Podest. Mit seinem Begleitläufer Karl-Heinz Vachenauer lag er in der Klasse der Sehbehinderten nach einem sehr guten ersten Lauf nur eine Sekunde hinter dem führenden Radomir Dudas (SVK) und nur 0,3 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten Christopher Williamson (CAN). Leider konnte sich Gradwohl im zweiten Durchgang nicht mehr verbessern, dennoch verteidigte er mit einer guten Leistung seinen dritten Platz. Der Sieg ging an Williamson vor Dudas.