Der Slopestyle Wettbewerb bei den X-Games musste wegen massiven Schneefalls eingekürzt werden. Am Ende gewannen zwei Kanadier - TJ Schiller holte sich Gold.

Schneefall verhindert normale Austragung
Buttermilk Mountain bei Aspen ertrank pünktlich zu den X-Games im Schnee - das machte auch dem Slopestyle Wettkampf zu schaffen, der wegen des vielen Niederschlags nur in einer verkürzten Form ausgetragen werden konnte. Als am Morgen des Wettkampftages die ersten Trainingsläufe anstanden, bedeckten 20 Zentimeter Neuschnee die Strecke - damit konnten die Athleten nicht genug Geschwindigkeit erreichen, um die Rails und Jumps zu meistern.

Wettbewerb eingekürzt
Daher wurde von Oberrichter Josh Loubek nach Absprache mit einigen Teilnehmern entschieden, den Wettkampf abzuändern, und nur einige Hindernisse zu fahren. Andernfalls hätte das Event abgesagt werden müssen. Diese Entscheidung stieß aber auch auf Kritik, da bei den X-Games Veranstaltern offenbar keine Ausfalltage für wetterbedingte Absagen eingeplant wurden. Am Ende fuhren alle 20 Teilnehmer zweimal über einen 15-Meter Kicker, der eigentlich als Abschluss vorgesehen war. Der beste Sprung kam in die Wertung.

Kanadischer Doppelsieg - Schiller vor Gagnier
Bei dieser Konstellation gingen die Freeskier ein hohes Risiko, was sich in einigen wacklige Landungen oder sogar Stürzen niederschlug. So wurde Rory Bushfield mit einem Goldmedaillen-würdigen Beifallssturm belohnt, für den Mut, sich an einen Switch Double Backflip zu wagen - und diesen Versuch nicht stehen konnte. Besser erging es dem tagessieger TJ Schiller. Der Kanadier stand beim ersten Versuch einen Switch Nosegrab 1080 - das reichte für den Sieg, obwohl Schiller nicht beschwerdefrei an den Start gegangen war. Sein Lansmann Charles Gagnier kam mit seinem Switch 1080 Mute Grab auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Norweger Andreas Hatveit, der als besten Versuch einen Switch True Tail 1080 stand, und das obwohl er noch an einem Rippenbruch von den US Skiing Open laboriert.

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