Kristian Ghedina hat das erste Training für die Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Der italienische Altmeister brauchte für die Kandahar-Piste 1:58,92 Minuten. Zweiter wurde der Amerikaner Daron Rahlves, der 44 Hundertstel langsamer war.

Strobl trotz Mittelhandbruch Dritter
Hinter Ghedina und Rahlves fuhr Fritz Strobl auf Platz drei (1:59,76 Min.). Dabei war der Österreicher mit einer Spezialschiene an der Hand unterwegs, da sich der 33-Jährige in Kitzbühel die linke Mittelhand gebrochen hatte und erst vor fünf Tagen operiert wurde.

Sechs Österreicher in den Top Ten
Trotz der Schiene war Strobl beim ersten Training immer noch der beste ÖSV-Athlet. Wie stark die rot-weiß-rote Fraktion aber derzeit in der Abfahrt ist, zeigt die Tatsache, dass sechs Österreicher in den Top Ten landeten. Die fünftschnellste Zeit erreichte Hermann Maier. Hinter dem 'Herminator' reihten sich Andreas Schifferer, Klaus Kröll, Michael Walchhofer und Christoph Gruber ein. Maier war mit den etwas finsteren Bedingungen und seiner Leistung nicht zufrieden. Auch Walchhofer, der von einer Grippe leicht geschwächt an den Start ging, glaubt aufgrund seiner bisher gezeigten Performance noch nicht an den Sieg.

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Büchel unter zwei Minuten
Auf der vierten Position landete noch vor den Österreichern Marco Büchel. Der Liechtensteiner blieb mit 1:59,84 Minuten wie die drei Erstplatzierten unter der magischen Zwei-Minuten-Grenze.

Stehle auf Rang 30
In Garmisch-Partenkirchen waren auch wieder deutsche Skirennläufer im Speed-Bereich am Start. Bester wurde Johannes Stehle auf Platz 30 (2:02,68 Min.). Stephan Keppler wurde wegen eines Torfehlers disqualifiziert. Andreas Ertl und Felix Neureuther waren zwar für das Training gemeldet, verzichteten aber auf eine Teilnahme.