Beim ersten Abfahrtstraining vor den Speed-Wettbewerben in Cortina d'Ampezzo (ITA) fuhr Fränzi Aufdenblatten die beste Zeit. Schnellste war aber wieder einmal die Führende im Abfahrtsweltcup, Michaela Dorfmeister, die aber wegen eines Torfehlers disqualifiziert wurde.

Erste Trainingsbestzeit für Aufdenblatten
Für Aufdenbaltten war es die erste Trainingsbestzeit. Die Schweizerin benötigte 1:38,95 Minuten für die Abfahrt auf der Tofana-Piste. Damit war sie drei Zehntel schneller als Renate Götschl, bei der nach ihrem zweiten Plaztz von St. Moritz (SUI) endgültig der Knoten geplatzt zu sein scheint. Allerdings verwundert die Lesitung der 'Speed-Queen' nicht, da Götschl in Cortina bereits acht Mal ganz oben auf dem Podest Platz nehmen konnte.

Haltmayr mit starker Vorstellung
Durch die Disqualifikation von Michaela Dorfmeister rückte Petra Haltmayr auf Rang drei vor. Die DSV-Athletin brauchte 1:39,70 Minuten für die 2.822 Meter, womit sie erneut unterstrich, dass sie zu den schnellesten Skirennläuferinnen im Weltcup-Zirkus gehört. Allerdings konnte die Deutsche dies außer bei ihrem vierten Platz von Val d'Isère (FRA) noch nicht im Rennen umsetzen.

Drei Österreicherinnen in den Top Ten
Neben Götschl fuhren noch zwei weitere Österreicherinnen in die Top Ten. Auf die Plätze neun und zehn fuhren Katja Wirth und Brigitte Obermoser. Erfreulich für den ÖSV war auch die Tatscahe, dass sich Dorfmeister unbeeindruckt von ihrem Schockerlebnis in St. Moritz zeigte. Die Niederösterreicherin gab Vollgas und hatte mit 1:38,31 Minuten die klare Bestzeit.

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Amerikanerinnen im Aufwind
Im Aufwind befinden sich bei den letzten Speed-Rennen vor den Olympischen Spielen in Turin die Amerikanerinnen. Lindsey Kildow merkte man das gestiegene Selbstvertrauen nach ihrem dritten Platz in der Super-Kombi von St. Moritz an. Sie lag mit 1:40,11 Minuten am Ende des Trainings auf Platz sechs. Noch besser machte es sogar noch ihre Teamkollegin Julia Mancuso (1,39,89 Min.), die einen Platz vor Kildow auf dem fünften Rang landete. Kirsten Clark (1:40,50 Min.) rundete das gute Ergebnis des US-Ski-Teams mit der elften Position ab.

Huber und Stemmer mit Respektabstand
Neben Petra Haltmayr waren für den DSV noch Isabelle Huber und Steffi Stemmer am Start. Huber wies mit 1:42,00 Minuten erneut einen großen Rückstand auf die vorderen Plätze auf. Nach einem passablen Saisonstart und Platz 15 in Lake Louise (CAN) hat die 24-Jährige sogar noch die Chance auf das Ticket zu den Olympischen Spielen. Dafür muss sich die Ruhpoldingerin aber noch steigern. Steffi Stemmer landete zwei Plätze hinter Huber auf Rang 36.

Stürze für Meissnitzer und Pärson
Zu Sturz kamen im Trainingslauf Alexandra Meissnitzer und Weltcup-Titelverteidigerin Anja Pärson. Meissnitzer verlor beim oberen Sprung die Kontrolle und prallte schwer auf der harten Piste auf. Durch den Sturz zog sich die Salzburgerin Prellungen zu.