Die 27-jährige Skicrossweltmeisterin Karin Huttary konnte beim ersten Tourstopp des FIS Ski Cross Worldcups in Les Contamines (FRA) den Bewerb wieder in eindrucksvoller Manier für sich entscheiden. Bei den Herren war Tomas Kraus erneut nicht zu schlagen.

Technisch anspruchsvoller Kurs
Bei strahlendem Sonnenschein und besten Schneebedingungen konnte der erste FIS Skicross der Saison abgewickelt werden. Die Kursbauer zauberten einen äußerst selektiven Kurs, mit vielen weiten spektakulären Sprüngen unterbrochen von Highspeedpassagen, in die Piste. Dieser technisch anspruchsvolle Kurs verlangte den Läufern nicht nur alle ihre skifahrerischen Fähigkeiten ab, sondern auch Mut und bedingungsloser Einsatz waren hier von Nöten, um im Kampf gegen die Strecke und den Mitkonkurrenten bestehen zu können.

Huttary dominiert von Beginn an
Karin Huttary dominierte alle ihre Läufe klar und konnte ungehindert bis ins Finale einziehen. Der Finallauf konnte an Spannung nicht mehr überboten werden, da sich neben Huttary noch die Gesamt-Weltcupsiegerin Ophelie David (FRA), die Schwedin Magdalena Iljans und Meryl Boulangeat eine weitere Französin für das Finale qualifizieren konnten.
Karin Huttary erwischte im Finale einen perfekten Start und setzte sich sofort an die Spitze, gefolgt von ihrer Langzeitkonkurrentin David und Iljans. Mit einer dominanten Fahrt im Finallauf konnte sich Karin Huttary den Sieg in Les Contamines sichern und verwies Ophelie David und Magdalena Iljans auf die Plätze.

Kraus erneut der Beste
Eine Nummer für sich war wiederum der Skicross-Weltmeister Tomas Kraus (CZE). Der Skicross Dominator der letzten Saison ließ auch im Finale keinen Zweifel an seiner derzeitigen Vormachtstellung im Skicross aufkommen. In einem Superdreikampf verwies er im Finale Massimiliano Iezza (ITA) und Enak Gavaggio (FRA) auf die Plätze zwei und drei und gilt auch in diesem Jahr als einer der großen Favoriten für den FIS Gesamtweltcup.

Die deutschen Athleten
Vier deutsche Athleten waren in Les Contamines am Start. Bei den Damen waren Julia Manhard und Sarah Reisinger mit dabei und belegten die Plätze 13 und 14. Beide schieden erst im Halbfinale aus. Fabian Grafetstetter schafften in der Herren-Konkurrenz die Qualifikation in das Finale der besten 32 und erreichte am Ende den 29. Rang. Felix Knoche schaffte den 49. Platz.