Fiala gegen Fiala. Auf den ersten Blick denkt man an ein Bruderduell, doch beim zweiten Jeep King of the Mountains Rennen der Saison 2005/2006 kam es 'nur' zum Duell von Martin Fiala gegen Jakub Fiala: Der eine aus Deutschland und der andere aus den USA und beide weder verschwägert noch verwandt. Dennoch war es ein Duell mit Seltenheitswert, sind die beiden Skifahrer mit dem selben Nachnamen doch nie zusammen im Weltcup unterwegs gewesen.

Ehemalige Weltcup-Fahrer
Sowohl der Deutsche Martin Fiala als auch der US-Amerikaner Jakub Fiala waren in der Vergangenheit im alpinen Ski-Weltcup dabei, wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten. Jakub Fiala erzielte in Val d'Isere (FRA) im Jahr 2003 seine beste Platzierung im Weltcup, als er 13. wurde. Er nahm an Olympia 2002 in Salt Lake City (USA) teil und war als Athlet bei drei Weltmeisterschaften. Martin Fiala war lange Jahre als Abfahrer im Weltcup und nahm ebenso an drei Weltmeisterschaften (u.a. 1993 Morioka/Japan) teil.

Hartes Duell beim Jeep King
Beim Jeep King of the Mountains treffen die Kontrahenten auf der Piste direkt aufeinander. Konfrontationen sind dabei vorprogrammiert. Und trotz aller Verwandtschaft beim Namen gab es auch beim Duell Fiala gegen Fiala keine Geschenke zu verteilen. Ganz im Gegenteil: Beide Fahrer gaben alles und wollten den anderen Fiala schlagen. Dabei kam es im Rennen zu einem für diese Rennform typischen Zusammenstoß. Jakub schnitt im Eifer des Gefechts Martin den Weg ab, machte in Führung liegend quasi "die Tür zu" und beide Skifahrer berührten sich.

Ein Fiala auf jeden Fall weiter
Daraufhin stürzte Martin spektakulär und der Weg für Jakub war frei. Er überquerte als Erster die Ziellinie und zog in die nächste Runde ein. Martin, immerhin Gesamtsieger der Jeep King Serie des Vorjahres, war draußen. Doch nahm er es seinem Namensvetter nicht weiter übel, denn ein Fiala war ja schließlich weiter!

In unten angehängter Bildergalerie kann man die Fotos des packenden Duells anschauen. Viel Spaß dabei!