Beim dritten und letzten Training der Damen in Bad Kleinkirchheim konnte erneut Sylviane Berthod die schnellste Zeit fahren. Damit hat sich die Schweizerin auf der \'Franz Klammer\'-Piste vor den Speedrennen in die Favoritenrolle gefahren. Hinter Berthod kam Janica Kostelic aus Kroatien auf Rang zwei, den dritten Platz teilten sich zeitgleich Nadia Styger und die Schwedin Nike Bent.

Favoritenrolle an Berthod
In 1:38.09 Minuten distanzierte Berthod die Konkurrenz auf der schwierigen Piste immerhin um eine knappe halbe Sekunde. Dabei ist das Ergebnis durchaus ernst zu nehmen, denn ein \'Wettbremsen\' war dieses Mal nicht zu beobachten, vor allem weil in Bad Kleinkirchheim kein Vorteil durch eine niedrige Startnummer zu erwarten ist. Für die Schweizerinnen war es ein sehr erfolgreicher Testlauf, denn mit Berthod, Styger und der Fünften Fränzi Aufdenblatten stellten sie das klar stärkste Kontingent.

Kildow mit Problemen in Bad Kleinkirchheim
Weniger gut lief es für die zuletzt so starken Gastgeberinnen. Michaela Dorfmeister war als Sechste beste ÖSV-Fahrerin, dahinter platzierten sich Elisabeth Görgl und Katja Wirth als Achte und Neunte. Die Mitfavoritinnen Alexandra Meissnitzer und Renate Götschl belegten die Plätze elf und 16. Wenig Hoffnung auf einen erneuten Sieg wird sich dagegen die Führende im Abfahrts-Weltcup machen: Lindsey Kildow aus den USA kam bei allen Testläufen mit der Piste nicht gut zurecht und wurde auch beim dritten Training nur 29. - mit zwei Sekunden Rückstand.

DSV-Damen verbessert
Verbessern konnten sich dagegen die deutschen Damen. Petra Haltmayr war erneut die beste Deutsche und landete auf Rang 15, Martina Ert-Renz kam deutlich besser zurecht als zuletzt und belegte Platz 22. Stefanie Stemmer landete auf Rang 27, Isabelle Huber wurde 47. Nach den Trainingseindrücken ist bei der ersten Abfahrt der Damen am Freitag ein interessanter Rennverlauf zu erwarten.