Nach der erfolgreichen Rennpremiere am Wendelstein 2005 gibt es in diesem Winter gleich eine ganze Rennserie mit drei Veranstaltungen. Der Auftakt wird am 4. März in Oberstdorf stattfinden. Am 18. März folgt das zweite Rennen am Wendelstein und beim Schluss-Event der Serie wird am 1. April das Dammkar im Karwendel bei Mittenwald bezwungen werden.

Jeder sucht sich seine eigene Strecke
Vertical Extreme hat mit einem herkömmlichen Skirennen nur wenig gemeinsam. Bei jeder Runde starten acht Skifahrer oder Snowboarder gemeinsam, und nur die ersten vier qualifizieren sich für die nächste Runde. Die letzten acht eines jeden Rennens werden dann insgesamt vier mal die Strecke bezwungen haben, bis ein Sieger feststeht. Der Verlauf der Strecke wird nur durch einige wenige Tore vorgegeben, jeder Fahrer sucht sich selbst den schnellsten Weg bis zur Ziellinie.

Natürliche Hindernisse sorgen für den besonderen Reiz
Auf der Strecke selbst ist alles geboten, was ein Freeriderennen ausmacht: Sprünge über Felsen, weite, steile Tiefschneehänge und enge Waldpassagen, die es zu meistern gilt. In Zusammenarbeit mit den Bergbahnen der Veranstaltungsorte, die in der Szene alle schon einen ausgezeichneten Ruf als Freeridegebiete haben, wird eine anspruchsvolle und spektakuläre Strecke erarbeitet. Auf dieser Strecke wird nichts verändert, kein Pistenmeter präpariert. Natürliche Hindernisse, wie Felsen und Bäume geben die Linienführung vor. Die Eigenverantwortung der Fahrer ist daher entscheidend.

Line-Up mit Spitzenfahrern
Spitzensnowboarder wie Weltcupsieger Mario Fuchs oder der WM-Vierte und Boardercross Olympia 2006-Teilnehmer Michael Layer werden zeigen, was mittlerweile alles möglich ist. Genauso wie die Top-Freeskier Nicki Umlauf und Teddy Berr sicherlich wieder die Messlatte für die Konkurrenz hoch legen werden. Nicht nur die Strecken sind eine Herausforderung, sondern auch das hochkarätige internationale Starterfeld. Der extreme Charakter des Rennens wird dadurch betont, dass nur eingeladene Spitzenfahrer oder Fahrer, die bereits Erfahrung bei anderen Freeriderennen vorweisen können, teilnehmen können. Alle anderen müssen sich erst bei einem Qualifikationsrennen am 28. und 29. Januar an der Kampenwand bewähren. Zudem werden bei jedem Rennen fünf Wildcards an Locals vergeben.

Livebands sorgen für Stimmung
Insgesamt gibt es bei jedem Event nur je 32 Startplätze für Skifahrer und Snowboarder. Dafür wartet auf die ersten vier ein stattliches Preisgeld. Beim gesamten Vertical Extreme sind die Fahrer absolut im Mittelpunkt. Natürlich darf nach dem Rennen eine ordentliche Party mit Livebands nicht fehlen. Wer also nach dem Rennen noch nicht ausgelastet ist, kann hier seine letzen Kräfte verpulvern.

Die Vertical Extreme Crew wählt die Rider aus. Anmeldeformulare und Athletenerklärungen gibt es unter www.vertical-extreme.de.