Maria Riesch unterzog sich am Dienstag einer Arthroskopie am linken Knie. Die 21-jährige Rennläuferin vom SC Partenkirchen hatte sich Mitte Dezember bei einem Sturz im Weltcup-Riesenslalom von Aspen (USA) einen Kreuzbandriss sowie eine Meniskusverletzung zugezogen.

Eingriff im gerissenen Kreuzband
DSV-Mannschaftsarzt Dr. Ernst-Otto Münch, der die Operation in der Orthopädischen Chirurgie München (OCM) durchführte, sprach von einem eineinhalbstündigen Eingriff. Das gerissene Kreuzband wurde dabei durch einen Teil der Semitendinosus-Sehne, einer körpereigenen Sehne aus dem Oberschenkel, ersetzt.

In knapp sechs Monaten Training auf Schnee möglich
"Die Operation verlief positiv", so Ernst-Otto Münch. "Maria Riesch wird voraussichtlich drei bis vier Tage in der Orthopädischen Chirurgie München bleiben. In etwa drei Wochen, wenn der Grundheilungsprozess abgeschlossen sein sollte, kann Maria mit Rehabilitationsmaßnahmen im Medical Park St. Hubertus in Bad Wiessee beginnen. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, ist ein Training auf Schnee in etwa sechs Monaten möglich."

Riesch angriffslustig
Maria Riesch zeigte sich nach dem Eingriff gewohnt optimistisch. "Mir geht es gut. Ich bin froh dass ich die Operation endlich hinter mich gebracht habe. Jetzt werde ich mich in die Reha stürzen, denn nächste Saison will ich wieder voll angreifen."