Dem Organisationskomitee der Olympischen Spiele von Turin (TOROC) droht 50 Tage vor Beginn der Spiele der finanzielle Kollaps. In der TOROC-Kasse fehlen rund 60 Millionen Euro, die bis zum 10. Januar aufgetrieben werden müssen. Sollte dies nicht geschehen, würde das OK unter die Aufsicht eines von der italienischen Regierung beauftragten Insolvenzverwalters gestellt werden. Dennoch ist eine Durchführung der Spiele nicht in Gefahr, denn bei einer Insolvenz müsste die Regierung in Rom für die Verluste aufkommen. Es drohen allerdings Probleme im organisatorischen Bereich.

Stichtag 10. Januar
Bis zum 10. Januar muss das Organisationskomitee eine Bilanz vorlegen, die dann von Wirtschaftsprüfern abgenommen werden muss. Aufgrund des Sparplans der italienischen Regierung ist das OK in den roten Zahlen und ist nun auf der Suche nach neuen Sponsoren. Ohne frisches Geld kann TOROC seine Angestellten nicht mehr bezahlen. Um die Durchführung der Paralympics im März 2006 zu garantieren, hatte bereits die Bankstiftung CRT 20 Millionen Euro gespendet.