Lienz steht bereits im Weltcupfieber: „Wintererwachen“ als Motto der ersten Damenweltcuprennen 2005 in Österreich in der tief verschneiten Dolomitenstadt.

Weißes Kleid umhüllt Lienz
Nur noch wenige Tage und der Skiweltcup der Damen macht bereits zum fünften Mal in Lienz Station. Die Heimatstadt des legendären Slalom-Olympiasiegers Pepi Stiegler und Ex-Weltcupläufer Werner „Grizzly“ Grissmann präsentiert sich schon jetzt in tief winterlichem Kleid. Aber nicht nur auf der Piste sind Weltklasseleistungen der Sportlerinnen zu bewundern, sondern auch abseits davon wartet auf die Tausenden Skifans ein tolles Rahmenprogramm.

Weltcup-Piste bereits präpariert
Am 28. und 29. Dezember gehen also auf der \'Dr. Kurt Schlick-Weltcupstrecke\' am schon jetzt bestens präparierten Hochstein Riesentorlauf und Slalom in Szene. Die alljährlichen Sorgen um den Schnee sind diese Jahr für Rennleiter Siegfried Vergeiner kein Problem, zumal schon jetzt auf der Rennstrecke eine durchgehend kompakte Schneedecke von 50 bis 100 Zentimetern liegt. Die natürlichen Schneefällen von vor zwei Wochen haben eine gute Basis für die künstliche Beschneiung mittels der 13 Schneekanonen geschaffen. Durch die kalten Temperaturen der letzten Tage waren die Lienzer Bergbahnen und die routinierten Helfer des Schiclub Lienz beinahe Tag und Nacht auf der Weltcuppiste im Einsatz. \"In den nächsten Tagen steht noch der Feinschliff bevor und wenn uns der Wettergott mit einer Warmwetterperiode nicht einen Strich durch die Vorbereitungen macht, steht den diesjährigen Weltcuprennen in Lienz nichts mehr im Weg!\" so Vergeiner zuversichtlich. Ab Mittwoch werden dann schon die ersten Nationen eintreffen, um ihr Training noch vor den Weihnachtsfeiertagen zu absolvieren.

Hautnah am Geschehen
Attraktiv ist der Lienzer Hochstein nicht nur für die Skidamen des Weltcupcirkus, denn wird auch die Piste parallel zur Dr. Kurt Schlick-Rennstrecke vom Taxer Moos bis ins Skistadion für den Publikumslauf befahrbar sein. \"Die Besonderheit daran ist, dass in keinem anderen Ort des internationalen Weltcupkalenders sich das Ziel direkt in der Stadt befindet und so die Zuschauer das Event hautnah miterleben können\", so SCL-Präsident Werner Frömel, der mit einer großen Schar von Helfern für eine perfekte Organisation sorgt, \"dieses Event ist auch für unseren Wintertourismus von großer Bedeutung\" so der OK-Chef.

Breites Rahmenprogramm
Den Weltcupauftakt bildet am Mittwoch, 28. Dezember, der Start zum Riesenslalom (Start um 10 Uhr). In der Pause gibt es ein Warm-up mit den \'Milleniumsdancern\' (Österreichische Meister im Cheer-Dance und Vertreter bei der Cheer-Dance-WM in Tokio) und auch Ingo Rotter wird auf der ORF-Tirol-Showbühne wieder für eine tolle Unterhaltung sorgen. Am Abend erfolgt bei einzigartiger Atmosphäre am Lienzer Hauptplatz die Inszenierung \'Wintererwachen\' im Rahmen der Siegerehrung und Startnummernverlosung.
Ganz unter diesem Motto tritt um 18 Uhr das Winterballett mit den \'Eleven\' der Ballettschule Valeina am Krone-Showtruck auf. Und danach geht es richtig auf bei der Weltcup-Party mit Topstar Tamee Harrison aus Australien (aktueller Hit „It´s a fine day“), Saxophonistin Susan P. mit zwei Tänzerinnen und Partyband V.I.A. aus dem Zillertal. Durch das Programm führt wie immer Harry Prünster.
Der Slalom wird am Donnerstag, den 29. Dezember, um 10.30 Uhr gestartet, die abschließende Siegerehrung findet im Zielstadion am Hochstein statt und auch an diesem Eventtag wird es an Weltcupstimmung in Lienz nicht fehlen.

Mehr Stimmung geht nicht
Mit einer wie in den letzten Jahren gelungenen Ausrichtung der Damen-Weltcuprennen zwischen Weihnachten und Neujahr will der engagierte Skiclub Lienz auch den Ruf von Lienz als absolute Sportstadt untermauern. In den letzten Jahren gab es von sämtlichen Läuferinnen aus aller Welt ausschließlich Lob für die selektive Dr. Kurt Schlick - Weltcupstrecke am Lienzer Hochstein, die den Skimädchen alles abverlangt. Wie sagte Michi Dorfmeister im Vorjahr: \"So eine Stimmung gibt es bei einem Damenskirennen nur ganz selten\". Ein schöneres Lob hätte sie den vielen Idealisten nicht machen können.