Nadia Styger hat den zweiten Super-G der Saison gewonnen. Die Schweizerin konnte sich in Aspen (USA) gegen die starken ÖSV-Athletinnen Dorfmeister, Fischbacher und Meissnitzer durchsetzen.

Erster Sieg seit über einem Jahr
Für die Schweiz geht mit dem Sieg eine längere Durststrecke zu Ende. Seit über einem Jahr stand keine Skirennläuferin von Swiss Ski mehr ganz oben auf dem Podest. Für Nadia Styger war es nach dem Sieg beim Super-G von Sestriere erst ihr zweiter Weltcuperfolg überhaupt. Zwei Tage vor ihrem 27. Geburtstag zeigte sie vor allem im mittleren und unteren Streckenabschnitt eine starke Leistung und gewann bei guten Bedingungen in 1:13,77 Minuten verdient. Bereits in Lake Louise war sie hinter Martina Ertl-Renz und den drei Österreicherinnen auf Platz fünf.

Österreicherinnen erneut stark
Neben Styger zeigten wieder die drei ÖSV-Athletinnen Michaela Dorfmeister, Andrea Fischbacher und Alexandra Meissnitzer wie stark sie derzeit im Super-G sind. In Lake Louise hatten sie noch das Podium unter sich aufgeteilt. In Aspen reichte es 'nur' zu Platz zwei bis vier. Meissnitzer, die in Lake Louise gewinnen konnte, verpasste dieses Mal das Podium und wurde Vierte. Dorfmeister verpasste den Sieg nur um ein Zehntel, übernimmt aber erst einmal die Führung in der Gesamtwertung. Andrea Fischbacher wies einen Rückstand von 0,24 Sekunden auf und stand mit dem dritten Rang erneut auf dem Treppchen.

Riesch schafft mit Platz zehn Olympiaqualifikation
Beste Deutsche wurde Maria Riesch. Die Partenkirchenerin fuhr auf einen guten zehnten Platz und konnte sich damit das Ticket für die Olympischen Spiele in Turin sichern. Martina Ertl-Renz, die beim ersten Super-G der Saison noch Vierte geworden war, konnte mit Platz 21 diese Mal nicht überzeugen. Petra Haltmayr scheint dagegen langsam ihre Form zu finden. Nach schlechten Platzierungen in Kanada schaffte sie es mit Platz 15 das erste Mal diese Saison in die Punkte.