Tomas Kraus fährt erst seit 2003 mit letzter Konsequenz Skicross und hat seitdem schon einige Erfolge vorzuweisen. 2004/2005 fuhr er eine überragende Saison und wurde unter anderem Skicross-Weltmeister.

Bis 2003 beides gefahren
Tomas Kraus fuhr bis 2003 im alpinen Skiteam der Tschechen mit. Dort schaffte er im Europacup einen 40. Platz im Slalom. Bei den nationalen Meisterschaften erreichte er den zweiten Platz im Slalom und Rang fünf im Riesenslalom. Schon zu jener Zeit fuhr Kraus allerdings bei den ersten Skicross-Wettbewerben mit und zeigte seine Klasse. So gewann er 2002 in Tignes den Weltcup-Event und ließ 2003 Siege bei diversen Crossmax-Events folgen.

Konzentration auf Skicross
Zur Saison 2003/2004 konzentrierte sich der Tscheche dann voll auf die Trendsportart Skicross, was sich auszahlen sollte. Schon in jener Saison gewann er zum ersten Mal ein internationales Crossmax Series Event. In Are war er nicht zu stoppen. Im Weltcup war seine beste Platzierung bis dato ein vierter Platz in Pozza di Fassa.

Überragende Saison im Weltcup
Im Winter 2004/2005 war Kraus dann im Weltcup nicht mehr zu stoppen. Er gewann drei Rennen, in Les Contamines, Pozza di Fassa und Kreischberg und sicherte sich so überlegen den Gesamt-Weltcup. Damit konnte er beim letzten Event in Grindelwald die Kristallkugel für den Gesamtsieg in Empfang nehmen.

Erster Weltmeister im Skicross
Am 18. März 2005 bestätigte Kraus im finnischen Ruka auch trotz gesundheitlicher Probleme, dass er zur Weltspitze gehört. Als erster Tscheche wurde er der historisch erste Weltmeister im Skicross. "Das ist so herrlich, ich habe Gefühle, die ich gar nicht beschreiben kann", freute sich Kraus im Zielraum kurz nach der Beendigung des Finales. "Es macht mir riesigen Spaß und ob ich Geschichte schreibe, das verfolge ich nicht. Aber wenn das so ist, dann bin ich froh und sicher freut mich das", sagte Tomas Kraus, der Weltmeister im Skicross.

Steckbrief
Geburtsdatum: 03.03.1974
Geburtsort: Decin
Verein: USK Praha
Hobbies: Windsurfen, Reisen, Tauchen, Beach-Volleyball