Der österreichische Ski-Hersteller Blizzard erwartet im kommenden Geschäftsjahr eine Steigerung des Absatzes um rund 20 Prozent auf insgesamt etwa 295.000 Paar Ski. Damit würde der Umsatz auf 25 Millionen Euro steigen. Die Arbeitsplätze in Österreich stehen mittelfristig nicht zur Disposition.

Innovatives IQ-System
Das im Vergleich zu den Branchenführern eher kleine Unternehmen aus Mittersill will dabei vor allem über Innovationen glänzen. Ein erster Schritt ist dabei das neue IQ-System, bei dem die Schiene für die Bindung fest im Ski integriert wird. Dadurch entfällt das Aufbohren der Ski, das die Performance des Sportgerätes verändern kann. Dieses System gibt es in diesem Winter nur in hochpreisigen Modellen, bereits im kommenenden Jahr wird es aber auch bei günstigeren Skiern Anwendung finden. Erste Erfolge gibt es für Blizzard indes schon zu vermelden: Nachdem das Unternehmen im April 2005 den Besitzer wechselte, hat sich die Ertragssituation deutlich verbessert. Mit hohen Schulden als Hypothek gestartet, rechnen die neuen Eigentümer, die IQ-Sport GmbH und Karl Hofstätter, mit dem Breakeven bereits für 2006.