Head-Racer Johann Grugger konnte bei der Abfahrt der Herren im amerikanischen Beaver Creek mit Platz drei auf Anhieb aufs "Stockerl" fahren. Der Österreicher kam mit den schwierigen Verhältnissen gut zurecht und verpasste den zweiten Rang nur um sieben Hundertstel.

Grugger trotzte schlechten Bedingungen
Die Herren-Abfahrt stand in Beaver Creek kurz vor der Absage. Durch ständig einfallenden Nebel musste das Rennen mehrmals unterbrochen werden, sodass die Abfahrt auch eine Nervensache war. "Es war schwer, sich darauf einzustellen, dass doch ein Rennen gefahren wurde. Natürlich war es schwierig mit den ständigen Starts und Stopps", erklärte Grugger nach dem Rennen. Der Head-Athlet ging mit der Nummer 25 an den Start, ließ sich von den widrigen Bedingungen nicht beirren und legte eine hervorragende Zeit hin. Dabei kam der 23-Jährige auch dank seines Materials so gut mit den schwierigen Schneebedingungen zurecht: "Ich hatte einen super Ski. Es ist mir gelungen, keine Fehler zu machen, was ausschlaggebend war." Am Ende war der Österreicher nicht nur Dritter, sondern auch bester Europäer. Insgesamt war es bereits sein fünfter Podestplatz in der Abfahrt.

Staudacher und Riesch auf Rang neun
Bei den Überseerennen konnten auch zwei weitere Head-Racer für Aufsehen erregen. Der Italiener Patrick Staudacher konnte sich beim Super-G in Beaver Creek mit seinem neunten Rang einen weiteren Top-Ten-Platz sichern. Die Deutsche Maria Riesch zeigte bei der zweiten Damen-Abfahrt im kanadischen Lake Louise eine gute Leistung. Die Head-Läuferin, die die ganze letzte Saison wegen einer Knieverletzung pausieren musste, deutete mit ihrem neunten Platz an, dass sie wieder auf dem Weg zurück in die Weltspitze ist.