Bode Miller hat sich endgültig wieder in der Weltspitze zurückgemeldet und sich den Sieg beim Riesenslalom von Beaver Creek (USA) gesichert. Nach zwei Durchgängen verwies er in der Gesamtzeit von 02:34.56 Minuten seinen Landsmann Daron Rahlves, der 49 Hundertstel Sekunden Rückstand hatte. Dritter wurde Kalle Palander aus Finnland.

Erneut schwierige Bedingungen
Auch das dritte Rennen der Herren in Beaver Creek litt unter schwierigen Bedingungen. Über Nacht hatte starker Schneefall eingesetzt, der auch während des Rennens, gerade im ersten Durchgang, nicht aufhörte. Dadurch erschwerten sich natürlich die Bedingungen für die Athleten. Im Finale waren die Sichtverhältnisse dann wieder etwas besser.

Wieder US-Doppelsieg
Wie schon in der Abfahrt feierten die US-Amerikaner auch im Riesenslalom einen Doppelsieg. Diesmal allerdings war es Bode Miller, der mit einem seiner berühmten wilden Ritte im zweiten Durchgang sich den Sieg schnappte. Sein Teamkollege Daron Rahlves fuhr wie schon in der Abfahrt glänzend und schaffte mit dem zweiten Rang sein bestes Riesenslalom-Resultat der Karriere. Ganz nebenbei übernahm Rahlves auch noch die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung. Er hat nun drei Zähler mehr auf dem Konto als Miller, der ihm auf dem zweiten Rang folgt. Der Finne Kalle Palander führte nach dem ersten Durchgang zeitgleich mit Miller, leistete sich aber im Finale einige kleine Fehler und wurde am Ende Dritter.

Schlopy sensationell
Eine sensationelle Leistung erbrachte Erik Schlopy. Der US-Amerikaner verlor im ersten Durchgang einen Skistock und brach sich dabei das Handgelenk. Dennoch fuhr er den Durchgang zu Ende und schaffte einen unglaublichen vierten Rang. Auch im zweiten Durchgang ging er an den Start und wieder überzeugte der US-Amerikaner. Am Ende belegte er den vierten Rang und verpasste das Podium nur um eine Hundertstel Sekunde.

Geschlagene Österreicher
Die großen Verlierer des Rennens waren die Österreicher. Keiner von ihnen schaffte es unter die ersten sieben. Weltmeister Hermann Maier war als Achter noch Bester aus der Mannschaft vor Rainer Schönfelder auf Rang zehn und Mario Matt als Elfter. Michael Walchhofer und Benjamin Raich schieden gar aus und konnten keine Punkte einfahren.

Neureuther verpasst Finale
Mit Felix Neureuther (SC Partenkirchen) ging im Riesenslalom nur ein deutscher Skirennläufer an den Start. Mit der Startnummer 55 hatte der 21-Jährige eine schwierige Ausgangsposition und konnte sich folgerichtig nicht für das Finale qualifizieren. Als 45. war Neureuther am Ende fast eine Sekunde zu langsam für die besten 30.