Die US-Amerikanerin Lindsey Kildow hat bei bestem Wetter die zweite Abfahrt von Lake Louise (CAN) gewonnen. In einem spannenden Rennen siegte sie in der Zeit von 01:49.51 Minuten vor Sylviane Berthod (SUI, 01:49.54 Min.) und Michaela Dorfmeister (AUT, 01:49.63 Min.). Beste Deutsche war Maria Riesch (SC Partenkirchen) auf dem neunten Rang, die 01:50.28 Minuten für die Strecke benötigte.

Zweiter Weltcup-Sieg von Kildow
Vor genau einem Jahr konnte Lindsey Kildow in Lake Louise ihren ersten Weltcup-Sieg feiern. Nun legte sie auf der Strecke in Kanada ihren zweiten Sieg nach. In einem knappen Rennen setzte sie sich gegen die starke Schweizerin Sylviane Berthod durch. Damit bestätigten die Schweizerinnen ihren Aufwärtstrend. Auf dem dritten Rang landete Michaela Dorfmeister, die im zweiten Rennen in Lake Louise zum zweiten Mal auf dem Podium stand.

Starke österreichische Mannschaft
Eine mannschaftlich geschlossene Leistung zeigten die österreichischen Damen. Neben Dorfmeister landeten Alexandra Meissnitzer, Renate Götschl und Brigitte Obermoser auf den Rängen vier bis sechs. Mit Karin Blaser, Elisabeth Görgl und Ingrid Rumpfhuber kamen drei weitere Athletinnen unter die besten 15. Dorfmeister übernahm zudem die Führung im Gesamt-Weltcup. Sie liegt nun vier Zähler vor Kildow.

Elena Fanchini auf Rang sieben
Einen Tag nach ihrem überraschenden Erfolg in der ersten Abfahrt kam Elena Fanchini auf bei der zweiten Abfahrt unter die Top 10. Am Samstag hatte sie jedoch einige Fehler während ihrer Fahrt, so dass es lediglich zum siebten Rang reichte. Dennoch ist die Italienerin nun endgültig in der Weltspitze angekommen.

Riesch in den Top 10
Eine sehr gute Leistung konnte Maria Riesch zeigen. Sie hatte zwar im oberen Teil einige Probleme, fuhr dann aber im Mittelteil ohne Fehler und machte Zeit gut. Am Ende reichte es zum neunten Rang. Auch Isabelle Huber (SC Ruhpolding) kämpft sich nach ihrer langen Verletzung wieder an die Weltspitze heran. Sie ging mit der Startnummer eins in das Rennen und wurde im Gesamtklassement 15. Damit haben beide Läuferinnen die halbe Olympia-Qualifikation in der Tasche. Petra Haltmayr (SC Rettenberg) und Steffi Stemmer (SC Rottach-Egern) kamen dagegen nicht so gut zurecht und landeten auf den Plätzen 38 und 52.