Beim letzten Abfahrts-Trainingslauf der Damen in Lake Louise sicherte sich Elena Fanchini aus Italien den Sieg. Wieder zu überzeugen wussten die Österreicherinnen Meissnitzer und Dorfmeister. Dagegen laufen die DSV-Damen ihrer Form noch hinterher.

Klarer Sieg von Fanchini
Die Silbermedaillengewinnerin der WM-Abfahrt von 2005, Elena Fanchini, hat mit einer klaren Bestzeit das dritte Abfahrtstraining der Damen in Lake Louise (CAN) gewonnen. In 1:48.32 Minuten ließ sie auch die beiden ÖSV-Routiniers Alexandra Meissnitzer (1:49.08 Min.) und Michaela Dorfmeister (1:49.15 Min.) hinter sich. Dorfmeister fuhr damit in allen drei Testläufen auf das Podest und untermauerte ihren Status als Top-Favoritin führ die drei Speedrennen vom 2. bis 4. Dezember 2005.

Sechs Italienerinnen unter den besten 16
Die Italienerinnen zeigten insgesamt eine starke Mannschaftsleistung und kamen neben der Siegerin mit noch fünf weiteren Fahrerinnen unter die besten 20. Ebenfalls im Aufwärtstrend befinden sich die US-Damen, die mit Julia Mancuso, Stacey Cook und Lindsey Kildow die Plätze fünf, sechs und 15 belegten. Weniger gut kamen die Gastgeberinnen mit der Piste zurecht: Kelly Vanderbeek platzierte sich als beste Kanadierin auf Rang 25, die weiteren kanadischen Damen landeten abgeschlagen am Ende des Klassements.

Götschl nur 23., Pärson abgeschlagen
Immer noch verhalten ließen es einige der Top-Fahrerinnen angehen. Renate Götschl fehlte etwas Aggressivität, sie landete auf dem 23. Platz. Auch Anja Pärson aus Schweden, die sich in dieser Saison vor allem auf die Olympischen Winterspiele im Februar konzentrieren will, zählt nicht zu den Siegaspirantinnen für die Rennen am Wochenende, sie kam nur auf den 66. und damit viertletzten Rang. Besser als zuletzt kam dagegen Janica Kostelic (CRO) mit der Strecke zurecht und fand sich daher als Achte im Endergebnis wieder.

DSV hofft auf Steigerung im Rennen
Für die deutschen Damen bleibt erstmal nur die Hoffnung auf bessere Tage. Auch im dritten Training konnte keine der DSV-Racerinnen mit der Spitze mithalten. Beste Akteurin war Stefanie Stemmer auf Rang 39. Petra Haltmayr, die auf dieser Piste immerhin schon Siege feiern konnte, landete mit deutlichem Rückstand auf dem 45. Platz, noch dahinter reihte sich Maria Riesch als 49. ein. Auch für Isabelle Huber, zuletzt immerhin zweimal beste Deutsche und unter den Top-30 platziert, lief es überhaupt nicht rund. So musste sie sich mit Platz 61 zufrieden geben.