Eisige Kälte herrschte in Colorado, als sich die besten Slalomfahrer der Welt vor den Weltcuprennen in Beaver Creek ein 'Stelldichein' gaben. Am Ende gewann der Amerikaner Ligety in 1:44.72 Minuten recht deutlich vor Pierrick Bourgeat aus Frankreich (1:45.24 Min.) und dem Schweden Markus Larsson (1:45.59 Min.).

Rocca fällt zurück auf Platz vier
Im ersten Durchgang lief alles perfekt für Ligety, der schon beim Weltcup-Auftakt in Sölden mit der beste Laufzeit im Finale des Riesenslaloms für Aufsehen gesorgt hatte. Deutlich vor dem Italiener Giorgio Rocca, der am Ende auf Platz vier zurückfiel, beendete er den ersten Durchgang und gab den Sieg auch im Finale nicht mehr aus den Händen. Das Feld war wie schon bei den Riesenslaloms an gleicher Stelle hochkarätig besetzt, nur die Stars aus Österreich und Norwegen fehlten in der Startaufstellung.

Alle Deutschen ausgefallen
Viele Ausfälle kennzeichneten den ersten Durchgang. Auch die deutschen Starter Stefan Kogler, Felix Neureuther und Alois Vogl fielen dem eigenen Risiko zum Opfer und schieden aus - wie weitere große Namen. Unter anderem mussten Kalle Palander (FIN) und Giancarlo Bergamelli (ITA) im ersten Lauf passen. Am 1. Dezember wird ein weiterer Slalom in Keystone ausgetragen.