Angeblich soll Swiss-Ski-Präsident Duri Bezzola intern schon seinen Rücktritt in Erwägung gezogen haben. Dann aber doch die Kehrtwende: Freiwillig will der 63-Jährige nicht gehen. Nachfolger sollen aber auch schon bereit stehen.

Bezzola will bis 2008 im Amt bleiben
Bezzola werden grobe Fehler in der Verbandsführung vorgeworfen. Die Entscheidung für Hansruedi Laich und gegen Gian Gilli als Leistungssport-Chef zeige sein Versagen auf ganzer Linie. Der damit verbundene Abgang Gillis von Swiss Ski wird ganz alleine Bezzola zugeschrieben. Bei einer guten Nachfolgeregelung soll der Präsident intern bereits seinen vorzeitigen Rücktritt angeboten haben. Danach sagte der Bündner FDP-Nationalrat aber, dass das Präsidium ihm volles Vetrauen zugesichert habe, und er bis 2008 im Amt bleiben will.

Falsches Spiel des Präsidenten?
Falls es Duri Bezzola aber recht ist, wenn der starke und beliebte Gilli von seiner Seite weicht und Swiss Ski verlässt, dann hat er in den letzten Tagen und Wochen ein falsches Spiel gespielt.

Zurbriggen gehört die Zukunft
Kaum ist die Diskussion im Gang werden auch schon potenzielle Nachfolger gehandelt. Neben Wunschkandidat Pirmin Zurbriggen wäre auch eine Lösung mit Jean-Philippe Rochat möglich. Der 42-jährige ehemalige Skirennfahrer Zurbriggen will aber auf Funktionärsebene als Präsident des Walliser Ski-Verbandes erst Erfahrungen sammeln, bevor er sich einen Wechsel in den Landesverband vorstellen könnte. Rochat, der bereits Mitglied im sechsköpfigen Swiss-Ski-Präsidium ist, könnte aber den Verband als Interims-Präsident bis 2008 führen.