Einer der prestigeträchtigsten Wettbewerbe im Skirennsport, die Jeep King of the Mountain Serie, geht in die 13. Saison. Anfang Dezember startet die Serie mit einem wieder einmal großen Aufgebot vieler Skistars aus Übersee und Europa. Neben Ruhm und Ehre geht es auch um das stattliche Preisgeld von insgesamt 450.000 US-Dollar. Zusätzlich erhält jeder Gewinner einen neuen Jeep Commander. Im vorigen Jahr konnte der Deutsche Martin Fiala die Gesamtwertung bei den Herren für sich entscheiden und geht auch in diesem Winter wieder an den Start.

Keine Teamwertung mehr
Zwischen Dezember 2005 und März 2006 werden an vier verschiedenen Wochenenden sechs Rennen stattfinden. Dabei sind zwei reine Ski-Events, zwei reine Snowboard-Events sowie zwei kombinierte Events von beiden Sportarten geplant. In diesem Jahr wird es keine Teamwertung mehr geben, sondern nur eine Einzelwertung, so dass mehr Fahrer an diesem Event teilnehmen können.

Termine und Orte 2005/2006
  • 03.-04. Dezember: Crested Butte Mountain Resort, Crested Butte, Colorado
  • 07.-08. Januar: Sunshine Village Resort, Sunshine Village, Canada
  • 03.-04. Februar: Sunday River Ski Resort, Sunday River, Maine
  • 25.-26. Februar: Squaw Valley Ski Resort, Squaw Valley, Kalifornien


  • Legendärer Y-Kurs
    Die Jeep King of the Mountains Serie ist gekennzeichnet durch den wie ein Y-geformten Kurs, der exklusiv für die Jeep King of the Mountain Series kreiert wurde. Im Head-to-Head starten die Athleten auf einem seperaten Kurs und treffen sich beim 'Y', wo die beiden parallelen Kurse zu einem zusammenfließen. Der Sportler, der als zuerst die Ziellinie überquert, hat den Lauf gewonnen.

    Jeep King: große Namen im Teilnehmerfeld sind Tradition
    Vormals eine reine Abfahrts-Rennserie, kann der Jeep King of the Mountain mit seinem Ruf immer wieder die besten Athleten der Ski- und Snowboardszene für sich gewinnen. In seinen Siegerlisten finden sich auch zahlreiche ehemalige Olymiasieger, darunter Jean-Luc Cretier (1998 Nagano), Tommy Moe (1994 Lillehammer), Josef Polig (1992 Albertville), Pirmin Zurbriggen (1988 Calgary), Bill Johnson (1984 Sarajevo), Leonard Stock (1980 Lake Placid), und Franz Klammer (1976 Innsbruck).

    Gesetzte Teilnehmer 2005/2006

    Herren
  • Davey Barr (CAN) - X Games Sieger
  • Martin Fiala (GER) - 2005 JKOM Sieger, ehemaliger Olympia-Teilnehmer
  • Enak Gavaggio (FRA) - X Games Sieger
  • Isidor Grüner (AUT) - 2. Platz Gesamtweltcup Skicross
  • Tomas Kraus (CZE) - Skicross-Gesamtweltcupsieger 2005 sowie Skicross-Weltmeister
  • Casey Puckett (USA) - 2004 JKOM Sieger, Teilnahme an vier Olympischen Spiele


  • Damen
  • Brett Buckles (USA) - 2005 Winter Gravity Games Gold-Medaille
  • Ophelie David (FRA) - 2005 Gesamtweltcup-Siegerin Skicross
  • Anik Demers (CAN) - Nationalteam Kanada
  • Karin Huttary (AUT) - 2005 JKOM Sieger, US Freeskiing Open Siegerin
  • Magdalena Iljans (SWE) - Silbermedaille 2005 Weltmeisterschaft
  • Franziska Steffen (SUI) - Drei Top-10 Weltcup-Platzierungen 2003/2004


  • Chance für Amateure
    Neben diesen eingeladenen Teilnehmern wird weiterhin der nationale Qualifikations-Wettbewerb stattfinden, bei dem die Top-Amateure gegeneinander antreten. Die Amateure, die sich bei diesem Event durchsetzen, erhalten einen Platz bei den vier Rennen der Jeep King of the Mountain Serie.