Die nationalen Rennen der Schweizer Crossmax-Serie fanden am Sonntag, den 20. November in Saas-Fee statt.

Herren: Schweizer setzen sich durch
Pünktlich um 10:30 startete die Qualifikation und verlief völlig reibungslos. In der Herrenkonkurrenz konnten die Eidgenossen einen dreifachen Sieg bejubeln. Thomas von Gunten setzte sich dabei vor seinen Landsleuten Conradign Netzer und Richard Spalinger durch. Fabian Grafetstetter landete als bester Deutscher auf Platz 22, nachdem er den Startsprung etwas zu motiviert angegangen war und daraufhin stürzte.

Julia Manhard fährt auf Platz zwei vor
Bei den Damen konnte sich auch eine Schweizerin durchsetzen. Seraina Murk gewann das Finale vor der jungen Deutschen Julia Manhard und Jenny Owens aus Australien. Dabei kam Manhard mit den schnellen Bedingungen gut zurecht und erreichte das Finale souverän. Dort hatte sie zwar einen schwachen Start, konnte sich aber mit einer mutigen Linienwahl noch auf den sehr guten zweiten Platz verbessern.

Knoche überzeugt bei Junioren
In der Junioren-Konkurrenz qualifizierte sich überraschend der Deutsche Felix Knoche für das Finale. Dort hatte er zwar auch Probleme mit dem Start, verhielt sich aber im Anschluss taktisch klug ließ seine drei Konkurrenten am ersten Sprung vorerst ziehen. Diese kamen sich in die Quere, so dass Knoche dann mit viel Speed in einer eher wenig zum Überholen geeigneten Kurve noch einen Kontrahenten hinter sich ließ - ein durchaus unerwartetes Manöver. Sein dritter Rang iat daher am Ende als ein voller Erfolg zu werten.

Wettkampfluft geschnuppert
Die weiteren deutschen Starter in Saas-Fee, Moritz Knoche, Maria Egger und Verena Gerzer (beide Bad Aibling) konnten sich in dem starken Starterfeld nicht für die KO-Finals qualifizieren. Sie haben alle viel Erfahrung gesammelt und auf dem hervorragend präparierten Kurs einige wichtige Fahrten absolvieren können.