Am Donnerstag bricht das deutsche Skicross-Team nach Saas-Fee (SUI) auf, um am zweiten Crossmax International Event teilzunehmen. Trotz einiger Verletzungssorgen gehen die Athleten voller Motivation und Zuversicht in die Rennen.

Gutes Training macht Hoffnung
In der letzten Woche reisten die Aktiven gemeinsam mit Betreuer Alex Köstler ins Kaunertal, um am Start zu feilen. Mit Hilfe eines Startgates konnten laut Köstler weiter Fortschritte beim Start gemacht werden: "Der Start ist enorm wichtig. In Saas-Fee erwartet uns ein sehr enger Kurs, da ist der Start umso wichtiger. Denn wer erstmal vorne ist, der ist schwer zu überholen."

Senftinger nicht mit dabei
Köstler muss in Saas-Fee mit einem kleineren Team als noch beim ersten Crossmax International an den Start gehen. Simon Willmann, Maike Hujara und Alexandra Grauvogl können wegen Verletzungen nicht mitfahren. Und auch Angela Senftinger zieht es nach ihrem Sturz in Les 2 Alpes vor, eine Pause einzulegen. Julia Manhard dagegen wird in der Schweiz dabei sein. Sie möchte ihre gute Leistung von Les 2 Alpes bestätigen, als sie Neunte wurde. Sarah Reisinger wird ebenfalls bei den Damen starten.

Sechs Wochen Pause für Grauvogl
Alexandra Grauvogl hat es in Les 2 Alpes (FRA) arg erwischt. Sie zog sich bei ihrem Sturz einen Kreuzbandanriss sowie einen Rippenanbruch zu. Somit muss die deutsche Meisterin im Skicross rund sechs Wochen pausieren und verpasst wichtige Rennen. Denn bereits eine Woche nach Saas-Fee steht in Sölden der dritte Tourstopp der internationalen Crossmax Serie auf dem Programm. Simon Willmann und Maike Hujara setzen wegen Knieproblemen aus, werden aber in naher Zukunft wieder fahren können.

Vier Herren am Start
In der Herren-Konkurrenz werden vier Aktive die deutsche Farben vertreten. Fabian Grafetstetter, Moritz und Felix Knoche sowie Daniel Jung versuchen, möglichst weit nach vorne zu kommen und eventuell wieder das Finale zu erreichen. Druck haben sie keinen, sollen sie doch zunächst einmal Erfahrung sammeln.