Ophelie David startete wie so viele Skicrosser in der alpinen Disziplin und feierte bereits dort die ersten Erfolge. Seit dem Jahr 2003 ist die Mutter eines Kindes Vollprofi und konzentriert sich nur noch auf den Wintersport.

Teilnahme an der alpinen WM 1996
Ihren größten Erfolg im alpinen Weltcup konnte David bei der Weltmeisterschaft in Sierra Nevada 1996 feiern. Dort belegte sie in der Kombination einen ausgezeichneten 15. Rang. Bis 2002 fuhr die Französin noch im alpinen Weltcup mit, bevor sie zu den Skicrossern wechselte.

Auf Anhieb Sechste
Gleich bei ihrem ersten Skicross-Einsatz machte David auf sich aufmerksam. In ihrem Heimatland Frankreich schaffte sie es beim Crossmax Series Event in Les 2 Alpes auf den sechsten Rang. Als Belohnung durfte sie durch dieses Resultat an den X-Games teilnehmen. Nur einen Monat nach Les 2 Alpes erreichte sie einen glänzenden vierten Platz beim Weltcup in Tignes.

Vollprofi seit 2003
Nach den hervorragenden Ergebnissen in der Saison 2002/2003 hörte David mit ihrem eigentlichen Beruf, Skilehrerin, auf und konzentrierte sich voll auf den Sport. Das schien ihr zu helfen, denn gleich den ersten Skicross-Event der Folgesaison gewann die Französin im November 2003. Im Weltcup dominierte David und gewann drei Rennen in jener Saison. Damit sicherte sie sich den Gesamt-Weltcup.

Erneuter Sieg im Gesamt-Weltcup
Auch in der Saison 2004/2005 war David im Weltcup nicht zu stoppen. Sie gewann gleich die ersten beiden Rennen und war auch in den restlichen Wettbewerben stest unter den ersten sechs. Damit wiederholte die Französin ihren Gesamt-Weltcupsieg. Bei der ersten Skicross-WM gewann sie zudem noch die Bronzemedaille.

Steckbrief
Geburtsort: Cucq, Frankreich
Geburtsdatum: 06.07.1976
Heimatverein: L'Alpe d'Huez
Hobbies: Reisen, Zeichnen, Bücher, Filme