Im Alpincenter Bottrop findet am 7. November 2005 ein Europacup-Rennen auf der Kohlenhalde statt. Dabei werden auch Weltklasse-Athleten am Start des ersten Hallenrennens stehen.

Mehr als 100 Fahrerinnen am Start
Zu den über 100 Starterinnen des ersten Europacups der Damen, der nicht unter freiem Himmel stattfindet, gehört neben einem Teil der Weltelite auch ein deutsches Team mit 16 Rennläuferinnen. Dazu zählen auch Team-Weltmeisterin Monika Bergmann-Schmuderer und Annemarie Gerg. Ein Start von DSV-Athletin Maria Riesch ist eher unwahrscheinlich, da die 20-Jährige an den Folgen einer Verletzung laboriert.

Spezieller Modus soll Spannung bringen
Da die 500 Meter lange Strecke nicht mit den Kursen des Weltcups zu vergleichen ist, soll ein spezieller Modus für Spannung sorgen. Zunächst werden die schnellsten 30 in zwei Qualifikationsläufen ermittelt. Diese treten dann im K.o.-Modus gegeneinander an. 18 von ihnen erreichen die nächste Runde. Das Finale bestreiten die schnellsten neun Athletinnen, die die Strecke insgesamt fünf Mal durchfahren müssen. Die Slalomläuferinnen werden weniger als 30 Sekunden bis ins Ziel brauchen. Fehler auf der eher flachen Piste sind kaum auszumerzen, da dann die Geschwindigkeit fehlt.

Skihalle entstand aud Kohlenhalde
Die längste Skihalle der Welt entstand im Jahr 2000 auf einer Bottroper Kohlenhalde. Seitdem ist dort das ganze Jahr Skibetrieb nicht wie sonst unter freiem Himmel, sondern in der Halle möglich.