Die Salzburger Skihersteller Blizzard und Atomic setzen verstärkt auf den chinesischen Skimarkt. Zudem werden zwei Salzburger Skilehrer ins Reich der Mitte geschickt.

Blizzard erwartet keine explosionsartige Steigerung
Der Mittersiller Skihersteller Blizzard hat einen Vertrag mit einem chinesischen Importeur abgeschlossen. Mit dem nordostchinesischen Wintersportort Yabuli hat Bliizzard einen Vertriebspartner gewonnen. Blizzard-Marketingleiter Thomas Rakuscha setzt in den riesigen Markt große Hoffnungen, sieht aber keine explosionsartigen Anstieg der Verkaufszahlen.

Auch Atomic bemüht sich um Markenbildung
Auch Atomic, der zweite große Skihersteller aus Salzburg, hat China als Markt bereits entdeckt. Atomic-Geschäftsführer Michael Schineis will von Anfang an dabei sein, um seine Marke bei den Chinesen einzuprägen. Der erste Kontakt mit einem Produkt bestimmt laut Schineis den Zugang zum Sport und so den späteren Kauf einer Marke.

Wintertourismus steht erst am Anfang
Der Wintertourimus steckt in China allerdings noch in den Kinderschuhen. Die Entwicklung des riesigen Landes ermöglicht es jedoch, gute Geschäfte zu machen. Wintersportorte und Skigebiete in China sind mit den europäischen nur schwer vergleichbar. Im Reich der Mitte beginnt sich der Wintersport erst langsam zu entwickeln. Diese Chance will die Salzburger Wintersportbranche nützen. Eine Salzburger Wirtschaftsdelegation knüpfte erste Kontakte und will auch zukünftig in China präsent sein.

Salzburger Skilehrer-Kooperation
Die Salzburger wollen aber nicht nur das Material ins Reich der Mitte liefern, sondern auch das Know-how. Im Januar 2006 sollen zwei Skilehrer in einem dreiwöchigen Intensivkurs chinesische Skilehrer ausbilden. Diese können so den Grad eines Salzburger Landesskilehrers erlangen.