Nach mehreren Konditionslehrgängen im Sommer traf sich das Deutsche Paralympic Skiteam alpin vom 10. bis 13. Oktober auf dem Pitztaler Gletscher. Dort startete das erste Schneetraining für die kommende Saison. Obwohl die Schneelage noch nicht optimal war, konnte ein intensives Training absolviert werden.



Wissenschaftliche Begleitung

Trainer Klaus Folger legte großen Wert auf die Verbesserung der Technik. Deshalb wurde sehr viel frei Ski gefahren. Wie in den letzten Jahren wird das Team mit Dr. Peter Spitzenpfeil von der Technischen Universität München wissenschaftlich begleitet. Anhand von Videoanalysen und Druckmessungen im Skischuh sollen Fehlerquellen leichter erkannt werden, beziehungsweise eine Verbesserung der Skitechnik noch besser möglich werden.

Im Hinblick auf die Paralympics in Turin 2006 bietet das Paralympic Skiteam den Nachwuchsfahrern die Möglichkeit, am Training teilzunehmen. Damit wollen Teamchef Michael Hipp sowie der Trainerstab eine weitere Förderung der talentiertesten Junioren erreichen, soweit es die Schule oder die Ausbildung zulassen. Zwei Nachwuchsfahrer konnten diese Möglichkeit nutzen.



Pitztaler Gletscher weiterhin Trainingsgebiet

Teamchef Michael Hipp und Mag. Willi Krüger, Prokurist der Pitztaler Gletscherbahnen trafen sich zu einem Gespräch, in dem die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit auch für die Zukunft bekräftigt wurde. Aufgrund einer Vereinbarung der Pitztaler Gletscherbahnen, des Tourismusverbandes sowie des Deutschen Behindertensportverbandes darf das Team kostenlos die Liftanlagen nutzen und erhält in einigen Hotels Sonderkonditionen. Dies soll in Zukunft mit einer erweiterten Öffentlichkeitsarbeit noch mehr herausgestellt werden. Das Skiteam wird dabei von der Firma Ortovox finanziell unterstützt. Ortovox rüstet das Team seit Jahren bereits mit Rucksäcken und Funktionswäsche aus.