Karin Huttary ist einer der erfolgreichsten Skicrosserinnen aller Zeiten. Nach ihrem Einstieg in die neue Sportart fuhr die Österreicherin von Erfolg zu Erfolg.

Anfänge im schwedischen Team
Huttary startete ihre Ski-Karriere im schwedischen Skiteam. Ihre Mutter stammt aus Schweden, geboren wurde Huttary allerdings im österreichischen Innsbruck. Von 1996 bis 2001 war sie Mitglied beim alpinen Skiteam der Schweden und fuhr dort im Europacup sowie im Weltcup mit.

2001 der Wechsel zum Skicross
Bereits 2001 wechselte Huttary zum Skicross und ist damit eine der Pioniere dieser Sportart. Erfolge sollten sich schnell einstellen. Beim Weltcup in Laax (SUI) holte sie sich ihren ersten Weltcup-Sieg, während sie in Westendorf Europameisterin wurde. In der Crossmax Serie gelang ihr als bestes Resultat ein dritter Platz in Are.

Gesamtsieg bei der Crossmax Serie
Schon in der folgenden Saison übertraf Huttary ihre ersten Anfangserfolge. So gewann sie die Gesamtwertung der Crossmax Serie International und schaffte dabei einen Sieg in Andorra. Zudem holte sie sich noch einen Weltcup-Sieg in Les Contamines und gewann die Silbermedaille bei den X-Games in Aspen. Seit jenem Jahr gehört die Österreicherin auch dem Internationalen Salomon Team an.

Sieg bei den X-Games
In der Saison 2003/2004 folgte ein weiterer Höhepunkt in der Karriere der Karin Huttary. Bei den Winter X-Games 2004, einem der größten Wintersport-Events der Welt, trat Huttary an und fuhr grandios. Am Ende holte sie sich den Sieg, und ihr wurde die begehrte Goldmedaille um den Hals gehängt. Neben dem Sieg bei den X-Games konnte sie sich erneut die Gesamtwertung der Crossmax Serie sichern.

Erste Skicross-Weltmeisterin der Geschichte
Im Winter 2004/2005 fand in Ruka (FIN) die erste Weltmeisterschaft im Skicross statt. Und wieder schlug Huttary zu. Im Finalheat war sie von keiner anderen Fahrerin zu schlagen und holte sich den Sieg. Damit wurde sie die erste Skicross-Weltmeisterin der Skigeschichte. Daneben feierte die 28-Jährige noch zwei Weltcup-Siege in Naeba (JPN) und in ihrer Heimat Kreischberg. Im Gesamt-Weltcup wurde sie dadurch Zweite, nur geschlagen von Ophelie David.

Steckbrief
Geburtsort: Innsbruck
Geburtsdatum: 23.05.1977
Hobbies: Mountainbiken, Laufen, Beach Volleyball, Videoschnitt, Design in allen Variationen