Bei den Super-G Testläufen der österreichischen Herrenmannschaft am 26. Oktober auf dem Rettenbachferner war Mario Scheiber zweimal der Schnellste. Hermann Maier, Sieger des Auftakt-Riesenslaloms an gleicher Stelle, war bei den Testfahrten nicht dabei.

Scheiber und Raich hinterlassen starken Eindruck
Am österreichischen Nationalfeiertag lief für Scheiber alles rund. Auf dem eisigen und sehr schwierigen Hang distanzierte er die restlichen ÖSV-Fahrer in beiden Läufen. Ebenfalls gut in Form zeigte sich Benjamin Raich, der einmal Zweiter und einmal Dritter wurde. Außerdem landete Hans Grugger einmal auf Position zwei, Rainer Schönfelder schob sich im zweiten Testlauf an die dritte Stelle.

Noch keine Entscheidung für Lake Louise
Eine Entscheidung über die offenen Startplätze für die Speedrennen in Lake Louise am 26. und 27. November ist damit allerdings noch nicht gefallen. Für Grugger, Schönfelder, Mario Matt und Andreas Schifferer sind aber die Chancen auf einen Start gestiegen. Vor allem Schönfelders Fortschritte im Speed-Bereich sind dabei unübersehbar. Bereits am Wochenende hatte der bisherige reine Slalom-Spezialist mit seinem dritten Platz im Riesenslalom für Aufsehen gesorgt.

Maier schont den Knöchel
Auch Hermann Maier hätte normalerweise an den Zeitläufen der Trainingsgruppe WC 4 teilgenommen. Drei Tage nach seinem 51. Weltcup-Triumph stand für Maier aber die Ausheilung seiner Sprunggelenksverletzung im Vordergrund - und die Vermeidung einer weiteren Verletzung. Auf dem eisigen Hang in Sölden waren im zweiten Lauf gleich acht ÖSV-Racer ausgeschieden. Vor den nächsten Rennen im kanadischen Lake Louise wird der Herminator aber wohl wieder völlig genesen sein. Die Trainingsgruppe um ihn wird bereits am 9. November nach Kanada aufbrechen, um sich dort auf die Übersee-Rennen vorzubereiten.