The London Ride 2005 - diese spektakuläre Freeskiing Event fand am 15. und 16. Oktober zum zweiten Mal in Kensington Olympia in der britischen Metropole statt. Wie bei seiner Premiere im Vorjahr glückte den Veranstaltern ein außergewöhnliches Indoor-Freestayle-Event, wie es so auf britischem Boden sicher kein zweites gibt. Mehr als 3000 Besucher und die Athleten wurden dabei zunächst von den UK-Rappern L Star, Skinnyman und J2K in Stimmung gebracht.

Große Namen beim Big-Air-Finale
Das Line-Up des London Ride las sich wie ein Versprechen: Mit Laurent Favre und Arnaud Rougier waren zwei französische Top-Fahrer genauso dabei wie die Lokalmatadore Andy Bennett und Mike Wakefield, dem aktuellen britische Halfpipe-Champion. Auch der österreichische Oz X-Games-Gewinner Flo Wieser nahm den Big Air Kicker in Angriff und am zweiten Tag zeigte sogar die schwedische Legende Jon Olsson seine Klasse. Zu den Tricks, die das Publikum begeisterten, zählten Switch 9's, Switch Cork 7 Mute's, 1080's und Switch Backflips.

Hoher technischer Anspruch an die Teilnehmer
Der Wettbewerb ging über zwei Tage, in denen von jedem Teilnehmer vier Sprünge bewertet wurden und der beste der vier Sprünge für die Wertung im Kampf um den ersten Platz genutzt wurde. Der Kicker für das Big Air-Event maß 53 Meter und ließ den Teilnehmern durch seinen Aufbau nur wenig Zeit, um ihre Tricks umzusetzen - ein besonderer technischer Anspruch für die Freeskier.

13-jähriger Schwede kommt auf Platz zwei
Das Niveau der Teilnehmer während des Wettkampfes war durchgängig sehr hoch. Unstrittig war der Sieg des Franzosen Laurent Favre, der mit einem gewaltigen Switch Cork 7 Mute nicht nur die Jury zu überzeugen wusste. Zweiter wurde der erst 13-jährige Schwede Henrik Hariaut. Der Youngster im Feld zeigte, völlig unbeeindruckt von diesem Weltklassefeld, einen unglaublichen Switch 9 mit einer traumhaft sicheren Landung und wird sicher noch lange von sich Reden machen. Der Kampf um Platz drei war eng und spannend und ging schließlich gemeinsam an Flo Wieser (AUT) und Fabien Maierhofer (FRA). Dabei bejubelte das Publikum die 1080´er des Österreichers wie auch den Switch Cork 7 Mute, den der Franzose bereits am Samstag vorgelegt hatte.

Abschluss mit Rail Session
Zum Ende der Veranstaltung stand die London Riders Rail Session auf dem Programm. Diese entwickelte sich zu einem jam in einer coolen Atmosphäre. Die Fahrer zeigten ihre Tricks und spornten sich gegenseitig an, wobei Laurent Favre sich an das Kopfende der Rails stellte und Tipps für Tricks für einige Rider verteilte.

Nächster Halt in Verbier
Die Veranstaltung 'The London Ride' fand zum ersten mal 2004 statt und ergänzt seitdem eine Freeride-Serie, zu der auch der Verbier Ride - ein Big Mountain, Skiercross und Slopestyle-Event Winter, und der Saas-Fee Ride, ein Slopestyle, Halpipe und Skiercross Event auf dem Saas-Fee Glacier im Sommer gehören. Der 'London Ride' komplettiert diese Serie mit seiner Indoor-Veranstaltung im Herbst.