Österreichs ehemaliger Weltcup-Sieger Christian Mayer ist trotz guter Verfassung nur Ersatz für den Auftakt der Saison 2005/06 in Sölden am 23. Oktober.

Auch in Übersee nicht im Team
Auch auf der Nordamerikatour bei den Rennen in Beaver Creek wird der Olympiadritte des Riesenslaloms von Lillehammer (NOR) 1994 nicht zum Einsatz kommen. Cheftrainer Toni Giger begründete seine Entscheidung mit der Leistung Mayers bei den Testläufen. Dort sei der Kärntner am zweiten Tag schlechter gefahren. Giger will mit dem Riesenslalom-Spezialisten beim Abschlusstraining im Stubaital über dessen Zukunft sprechen.

Mayer mit unglaublicher Pechsträhne
Christian Mayer kann derzeit nur auf das Pech eines anderen hoffen. In den letzten drei Jahren war der 33-Jährige selbst vom Pech verfolgt. Er litt unter Pfeiferischen Drüsenfieber und Übergewicht, hatte Trainingsdefizite und musste Stürze wegstecken, mit denen Operationen verbunden waren. In den Pausen machte sich der ÖSV-Athlet auch Gedanken über einen Rücktritt, verwarf diese aber und verbesserte seine Fitness und Skitechnik zur anstehenden Saison.

Starts auf seinen Siegstrecken möglich
Trotz der Trainerentscheidung gegen Mayer kann er noch auf den ein oder anderen Start im Weltcup hoffen. Besonders groß sind seine Chancen in Alta Badia und Kranjska Gora, wo der Österreicher bereits gewinnen konnte. Ein Start im Europacup kommt für Mayer aber nicht in Frage. Er würde dann den Verletztenstatus verlieren und damit die Nummer 31 der FIS-Rangliste, was ihn aus der dritten Startgruppe werfen würde. Also kann der Skirennläufer nur auf seine Chance oder das Pech eines anderen warten.