Die amerikanischen Ski-Herren treten mit einer starken Mannschaft zum Riesenslalom in Sölden an. Für den ersten Weltcup-Auftritt der Saison sind fünf Fahrer gesetzt. Um die letzten zwei Plätze bewerben sich drei Konkurrenten.

Kein Favorit für Ausscheidungsrennen
Wenn am 23. Oktober 2005 das traditionelle Weltcup-Opening am Rettenbachferner beginnt, hat die US-Mannschaft die erste Entscheidung bereits hinter sich. Denn am vorangehenden Freitag werden in einem Ausscheidungslauf die zwei letzten Startplätze vergeben. Ein Wettbewerber wird am Sonntag dann nur zugucken können. Der Chefcoach der Amerikaner für die Disziplinen Slalom und Riesenslalom, Mike Morin, erwartet einen offenen Kampf und sieht keinen der Bewerber in einer Favoritenrolle.

Fünf Fahrer sind gesetzt
Die Kandidaten um die vakanten Startplätze sind der zweifache Olympiateilnehmer Chip Knight, sowie Tom Rothrock und Ted Ligety, der im Trainingslager in Neuseeland einen guten Eindruck machte und die schnellste Zeit der Drei fuhr. Gesetzt sind in Sölden der Gesamtweltcupsieger des Vorjahres Bode Miller, der Bronzemedaillengewinner des Riesenslaloms bei der WM in Bormio, Daron Rahlves, sowie Erik Schlopy, Dane Spencer und Jimmy Cochran.

Morin glaubt an große Saison
Bode Miller kam am 14. Oktober in Österreich an und begann sofort mit einigen Trainingsläufen. Das Wochenende verbrachten die US-Stars zum Training im Pitztal, um bei einem Super-G Training ein Gefühl für die Geschwindigkeit zu bekommen. Mit dem Stand der Vorbereitungen zeigte sich Morin sehr zufrieden. Alle Fahrer seien gesund und hoch motiviert. Nach den Fortschritten innerhalb des Teams sei für jeden Athleten eine große Saison zu erwarten.