Die ehemalige Abfahrts-Weltmeisterin Melanie Turgeon aus Kanada hat ihre aktive Karriere als Skirennläuferin beendet. Grund dafür waren anhaltende gesundheitliche Probleme der Kanadierin, die noch von einem Bandscheibenvorfall im Jahr 2004 stammen. Diesen hatte die 28-Jährige nie richtig kurieren können.

Weltmeisterin in St. Moritz
Im Weltcup konnte Turgeon den Super-G in Innsbruck im Februar 2000 gewinnen und erreichte sieben weitere Podestplätze in ihrer aktiven Karriere. Der Höhepunkt in der Laufbahn der kanadischen Speedfahrerin war aber der Gewinn des WM-Titels in der Abfahrt bei den Titelkämpfen in St. Moritz 2003.

Rückenprobleme verhindern Wettkampfsport
Auslöser für den schwerwiegenden Bandscheibenvorfall war ein Trainingssturz, bei dem sich bei Turgeon zwei Wirbel verschoben hatten. In ihrer Rücktrittserklärung gab die Kanadierin an, sehr stolz auf ihre Erfolge im kanadischen Nationalteam zu sein. Ihr Rücken könne aber den Belastungen des Wettkampfsports nicht standhalten.