Viele Glückwünsche, kaum Berührungsängste und eine erste kleinere Auseinandersetzung: Der neue DSV-Präsident Alfons Hörmann zieht zufrieden seine Bilanz nach 100 Tagen im neuen Amt.

Schröder und Schily gratulieren
Besonders lobende Worte fand der neue Chef des Deutschen Skiverbandes für die verbandsinterne Kommunikation. Alle Beteiligten zögen an einem Strang und arbeiteten auf die gemeinsamen Ziele und Projekte hin. Zudem konnte sich Hörmann über promintente Gratulanten aus der Politik freuen: Glückwunschkarten kamen unter anderem auch aus dem Bundeskanzleramt, vom Bundesinnenminister und auch aus dem Bayerischen Kultusministerium. Diese Unterstützung von innen von außen stärkt dem DSV-Präsidenten auf seinem neuen Posten.

Olympische Vorbereitungen kritisiert
Eine erste Auseinandersetzung hat Hörmann auch schon hinter sich gebracht. In Bezug auf die Olympischen Spiele in Turin fand der DSV harte Worte für den Stand der Vorbereitungen - und stieß daraufhin mit dem Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK), Steinbach, zusammen. In einem Gespräch wurde dann aber eine gemeinsame Position gefunden.

Katastrophe in Sölden als Schock
Erste Projekte unter Hörmanns Regie sind bereits in Angriff genommen worden - so bei Trainings- und Sportzentren in Oberjoch und Nesselwang. Derweil haben sich auch die DSV-Mitglieder an den neuen Führungsstil gewöhnen können. Dort gilt der neue Präsident als schneller, akribischer Arbeiter mit einem offenen Ohr für die Sorgen der Mitarbeiter. Aber auch einen negativen Höhepunkt hat Hörmann in seinen ersten 100 Tagen schon hinter sich gebracht: Beim Seilbahn-Unglück in Sölden starben unter anderem auch DSV-Mitglieder.