Der oberösterreichische Skihersteller Fischer holt sich im September über eine Anleihe 10 Mio. Euro von der Börse. Diese Anleihe soll unter anderem für den Ausbau des Werkes in Mukatschewo in der Ukraine dienen.

Ukraine-Werk wichtig für Osteuropa und Fernost
Die Skifabrik in der Ukraine zählt zu den größten der Welt und ist für Fischer wichtig, um den boomenden Markt in Osteuropa und in Fernost bedienen zu können. Gerade Russland wird im Langlaufbereich für Fischer immer wichtiger. Die Exportquote der gesamten Ski-Gruppe liegt bei 73 Prozent.

Fischer Weltmarktführer im Skigeschäft
Im Skigeschäft verkaufte Fischer im letzten Geschäftsjahr rund 790.000 Paar Alpin-Ski, 390.000 Alpin-Bindungen und 30.000 Paar Alpin-Schuhe. Dazu kamen in der Nordic-Division 750.000 Langlauf-Ski, 230.000 Paar Bindungen und 360.000 Paar Schuhe. Damit ist Fischer mit Abstand Weltmarktführer.

Rote Zahlen im letzten Geschäftsjahr
In der Jahresbilanz 2004/05 war Fischer in die roten Zahlen geraten. Grund dafür waren nach Vorstandsangaben unter anderem hohe Investitionen und damit hohe Abschreibungen. Das sei im Plan gewesen, so der Vorstand. Dieses Jahr will Fischer aber in die Gewinnzone zurückkehren.