Nach seinem Karriere-Aus stand Florian Eckert der Ski2b-Redaktion Rede und Antwort. Der Tölzer sprach über die Entscheidung zum Rücktritt und seine weiteren Ziele.

Ski2b.com: Florian, Du hast Deinen Rücktritt vom alpinen Rennsport bekanntgegeben. Wann hast du diesen Entschluss endgültig gefasst? War es eine länger geplante Entscheidung?
Florian Eckert: Ich habe mich wegen des Knieproblems schon länger damit befassen müssen und habe mir dann irgendwann mal aus Motivationsgründen einen Termin oder zumindest einen Zeitraum gesetzt, in dem eine Entscheidung fallen muss.

Ski2b: Ist Dir die Entscheidung schwer gefallen, gerade mit Blick auf die Olympischen Spiele in Turin 2006?
Florian: Es ist kein freiwilliger Abschied und entsprechend ist die Gefühlslage. Ob es die Olympischen Spiele sind oder auch nicht, nun gut, wenn's nicht geht, geht's nicht.

Ski2b: Das Knie kann laut Deinen Aussagen den Belastungen nicht mehr standhalten. Welche Bewegungen sind nicht mehr zu 100% machbar?
Florian: Der Knorpelschaden stört mich in einem Winkelbereich, den ich für das Skifahren brauche. Positiv ist, dass sonst noch sehr viel Sport möglich ist.

Ski2b: Wenn Du auf Deine Karriere zurückblickst: Was war der größte Moment in Deinem Skifahrerleben?
Florian: Da gab es zu viele ups and downs, um einen fixen Moment zu benennen. Die Medaille in St.Anton hat aber erst viel möglich gemacht.

Ski2b: Wirst Du neben Deinem geplanten Studium dem Skisport in irgendeiner Weise treu bleiben? Hast Du da schon Pläne?
Florian: Ich höre mit dem Rennen fahren auf, werde aber Athlet bleiben. Es gibt viele Möglichkeiten auf zwei Ski, die ich noch nicht ausprobiert habe. Meine Konzentration liegt jetzt auf dem Studium, ansonsten ist die Zukunft ungewiss.

Ski2b: Vielen Dank für das Interview und alles Gute für deine Zukunft.
Florian: Danke schön.