Die mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin Janica Kostelic gab auf ihrer Homepage bekannt, dass eine Sehne des hinteren Oberschenkelmuskels teilweise gerissen sei. Dies wurde bei der Untersuchung am 16. September festgestellt. Damit kämpft die Kroatin fünf Wochen vor dem Auftakt des Weltcup-Winters mit einer Verletzung im linken Bein.

Trainingsabbruch in Zermatt
Am Vortag konnte Kostelic das Training auf dem Gletscher von Zermatt nicht wie geplant beenden. Ihr Vater und Trainer, Ante Kostelic, und der Manager der kroatischen Ski-Mannschaft, Vedran Pavlek, beschlossen deswegen mit dem medizinischen Team, für eine genaue Diagnose nach Zagreb zurückzukehren. Dort wurde sie von Dr. Miroslav Haspl untersucht, der die Diagnose stellte.

Start in Sölden weiter fraglich
Für zwei Wochen begibt sich Kostelic in die Behandlung bei Dr. Vlasta Brozicevic. In gut einem Monat soll die verletzungsanfällige Kroatin wieder voll trainieren können. Ob das dann für den Auftakt der alpinen Ski-Weltcup-Saison in Sölden ausreicht, bleibt aber noch abzuwarten.

Im Juni Operation im rechten Knie
Der kroatische Skistar hatte sich in der Vorbereitung auf die Saison 2005/2006 bereits im Juni beim Training in Hintertux eine Verletzung am Knie zugezogen. Diese zwang Kostelic erneut unters Messer. Mit der nun erlittenen Oberschenkelverletzung schlug sich für die 23-Jährige ein neues Kapitel in ihrer nicht-enden-wollenden Verletzungsgeschichte auf.