Die alpinen US-Skifahrer holen auch unter den ungünstigsten Bedingungen das Beste aus sich heraus. Die ständigen Wetterumschwünge und eine extrem schlechte Schneesituation stellen die Athleten bei ihrem Trainingscamp in Neuseeland vor besondere Herausforderungen.

Nicht beirren lassen
Gecoacht unter anderem von Disziplinen-Trainer Mike Morin, ziehen die US-Stars ihr Programm mit voller Power durch, und es scheint, dass sie durch die äußeren Widrigkeiten noch zu Höchstleistungen angespornt werden. Ein zusätzlicher Motivationsschub sind dabei die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin. Morin zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen seiner 'Jungs' in den Technik-Disziplinen und blickt zuversichtlich in die nächste Saison.

Aus den Bedingungen das Beste machen
Für einige Athleten scheinen die Bedingungen in Coronet Peak sogar wie gemacht zu sein. Dane Spencer zeigte beim Training eine große Steigerung und erlebte sein "bestes Neuseeland-Camp überhaupt." Großes Lob von Trainer Morin erntete auch Daron Rahlves, der seinem Ziel, sein Potenzial im Riesenslalom stärker auszuschöpfen, während des zweiwöchigen Trainings ein gutes Stück nähergekommen und für die nächste Saison extrem motiviert ist.

Wertvolle Unterstützung durch den Nachwuchs
Das Konzept des US-Skiverbandes, auch einige Nachwuchsfahrer beim Training dabei zu haben, scheint aufgegangen zu sein. Leistungssteigernd wirkte sich auch der Nebeneffekt aus, dass die jungen Athleten die Erfahrenen pushen können.

Nach dem Camp geht es für Bode Miller und Co. mit kurzer Unterbrechung nach Chile, wo eine optimale Grundlage in den Speed-Disziplinen gelegt werden soll.