Die ÖSV-Herren befinden sich derzeit im traditionellen Trainingscamp in Neuseeland. Im Ski-Gebiet von Treble Cone, das auf 1.500 bis 2.200 Meter Höhe liegt, bereiten sie sich auf die kommende Olympia-Saison vor.

Neuschnee in Neuseeland
Mit dabei sind alle Stars: Am Donnerstag, den 11. August 2005 flogen Hermann Maier, Benni Raich, Mario Matt und Mario Scheiber in Richtung Neuseeland ab. Im Trainingsquartier am Lake Wanaka wurden sie bereits von Michael Walchhofer, Manfred Pranger und Rainer Schönfelder erwartet. Über die Schneeverhältnisse vor Ort äußerte sich der Trainer der ÖSV Slalom-Spezialisten, Gert Ehn, durchaus positiv. Treble Cone kann zudem weiteren Neuschnee vermelden - so dass die Stars derzeit eher von schlechter Sicht ausgebremst werden können als von Schneemangel. Je nach Wetterverhältnissen sollen zwischen zehn und 13 Trainingstage absolviert werden.

Erster Schritt in Richtung Olympia
Bei dem dreiwöchigen Trip sind verschiedene Einheiten geplant, der Schwerpunkt liegt dabei auf den Disziplinen Riesenslalom und Super-G . Aber auch einige Abfahrtsläufe stehen auf dem Programm. Demnach erwarten die ÖSV-Stars zwischen 1.000 und 1.500 Trainingstore am anderen Ende der Welt. Durch die besondere Bedeutung der Olympia-Saison kommt auch dem Trainingslager in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zu - denn der Konkurrenzkampf im österreichischen Ski-Team ist wie immer groß.

Maier, Raich und Co als Touristenattraktion
Treble Cone ist als Skigebiet in der Vorbereitungszeit sehr beliebt. Nach den ÖSV-Herren wird auch die Damenmannschaft mit Renate Götschl hier erwartet. Außerdem haben die Mannschaften aus Japan, Frankreich, Norwegen und Schweden hier ein Trainingslager gebucht. Insgesamt rechnen die Verantwortlichen in Neuseeland in diesem Jahr mit etwa 100 Athleten aus aller Welt, die sich sicher zum Teil berechtigte Hoffnungen auf olympische Medaillen machen können. Für alle Fans werden vor Ort sogar geführte Touren angeboten, um die Stars ganz aus der Nähe zu beobachten.